E.ON: Zusammenarbeit mit Abu Dhabi bei erneuerbaren Energien ausbauen
Düsseldorf - Der Energieversorger E.ON will die Zusammenarbeit mit seinem Partner Masdar aus Abu Dhabi bei erneuerbaren Energien ausbauen. Die Kooperation entwickele sich so positiv, dass E.ON kontinuierlich neue Projekte prüfe, erklärte der Chef der E.ON-Ökostromsparte Climate & Renewables, Frank Mastiaux, dem "Handelsblatt" (Montag). "Wir schauen uns gemeinsam Wind- und Solarprojekte vor allem in den USA und Europa an." Im Blick seien dabei große Investitionen.
E.ON hatte 2008 als erster westlicher Energiekonzern eine strategische Partnerschaft mit einem Staatsfonds aus dem Nahen Osten geschlossen. Masdar hat sich auf erneuerbare Energien spezialisiert. Als erstes gemeinsames Projekt holte E.ON den Partner als Investor beim weltgrößten Hochsee-Windpark London Array an Bord. "Masdar ist ein finanzstarker Partner, der bei großen Investitionen nicht zusammenzuckt, sondern mitgehen kann", sagt Mastiaux. E.ON selbst wolle unter die ersten fünf Anbieter von erneuerbaren Energie aufsteigen. Derzeit ist der Konzern die Nummer sieben. Im vergangenen Jahr steigerte die Tochtergesellschaft dem Bericht zufolge Umsatz und Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr deutlich.
Weitere Nachrichten vom 08.02.2010
- "Welt": Versteigerung der neuen Frequenzen ab 12. April
- EU will nach CO2-Rechte-Diebstahl Handelssystem sicherer machen
- Europäische Kommission genehmigt Breitbandausbau in Sachsen
- Nokia setzt komplett auf Smartphones und streicht Stellen
- Google soll an spanische Telefónica für Nutzung des Netzes zahlen
- Sauber Energie: Neuer Anbieter im bundesweiten Gaswettbewerb
- Mobiles Surfen kann dank Zusatzdiensten teuer werden
- Röttgens Vorstoß zu raschem Atomausstieg löst in der Koalition Streit aus
- GDF Suez überarbeitet sein Angebot für britische International Power
- Deutschland und Frankreich beschließen einheitlichen Standard für Elektroautos
- Chinesische Polizei schließt Webseite für Hacker
- Ölpreise legen nach starken Vortagesverlusten wieder zu

