E.ON erhält hohe Ausgleichszahlung für niedrige Gaspreise
Budapest - Zur Entschädigung für niedrige Gaspreise zahlt Ungarn einen hohen Ausgleich an den Energieriesen E.ON. Die ungarische Nachrichtenagentur MTI meldete am Mittwoch, dass die ungarische E.ON-Tochter bis Ende des Jahres 2010 umgerechnet rund 215 Millionen Euro erhalten solle. Eine entsprechende Vereinbarung hätten Ungarns Energieminister Peter Honig und E.ON-Vorstand Johannes Teyssen geschlossen.
Mit der Summe soll die Differenz zwischen dem Gas-Importpreis und dem staatlich festgesetzten Gaspreis ausgeglichen werden, die zu Verlusten bei E.ON geführt hatte. Die Höhe des Gaspreises wird in Ungarn staatlich festgelegt. Der Gaspreis ist in dem Land ein sensibles politisches Thema. Die Opposition drängt die Regierung regelmäßig dazu, die Preise möglichst niedrig festzusetzen.
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