Energieverbrauch von Hallenbädern soll gesenkt werden
Berlin - Deutlich weniger Energie als bisher sollen Hallenbäder nach Meinung des Bundesumweltministeriums verbrauchen. Ein Musterprojekt, welches das Bundesumweltministerium mit rund 1,5 Millionmen Euro fördert, ist das neue Energiespar-Hallenbad im nordrhein-westfälischen Lünen. Dies teilte das Ministerium am Montag mit.
Das Schwimmbad in dem Ort nördlich von Dortmund wird demnach 60 Prozent weniger Energie aus fossilen Quellen brauchen als ein vergleichbarer Neubau. Die für den Betrieb benötigte Energie wird demnach über ein mit Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen betriebenes Blockheizkraftwerk und eine Photovoltaikanlage gewonnen.
Wärme werde aus der Abluft zurückgewonnen und die Lüftungsanlage bedarfsgerecht gesteuert. Auch die Wasseraufbereitung werde in Abhängigkeit von der Besucherzahl reguliert, so dass weniger Chemikalien eingesetzt werden müssten.
Die meist von den Kommunen betriebenen Hallenbäder hätten einen "enormen Energieverbrauch", erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin im Umweltministerium, Ursula Heinen-Esser. Mit dem Projekt in Lünen werde ein Weg gezeigt, wie Energie gespart und die kommunalen Finanzen geschont werden könnten.
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