Earth Hour: Eine Stunde Licht aus ist nicht genug

Heidelberg - Morgen abend ist es wieder so weit: Im Rahmen der "Earth Hour" wird weltweit für eine Stunde das Licht gelöscht, um ein Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen. Doch eine Stunde ist nicht genug - drei einfache Tipps, wie Verbraucher ohne viel Mühe das ganze Jahr über den Stromverbrauch senken und die laufenden Kosten um über 100 Euro senken.

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Bild: Frau hält Glühbirne Text: Verivox

WWF Earth Hour – viele machen mit

Am Samstagabend von 20:30 bis 21:30 Uhr ist wieder Earth Hour. Weltweit werden für 60 Minuten die Lichter gelöscht, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Das Ereignis findet zum zehnten Mal statt. Der WWF hat angekündigt, dass in Deutschland hunderte von Städten, Gemeinden und Unternehmen mitmachen werden.

„Die Earth Hour ist ein gutes und aufmerksamkeitsstarkes Symbol für Klima- und Umweltschutz“, sagt Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox. „Doch die tatsächliche Energieeinsparung in dieser Stunde fällt natürlich kaum ins Gewicht. Wichtig ist, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, das ganze Jahr über Strom zu sparen. Das entlastet die Umwelt und den Geldbeutel.“

Kaum Einsparungen in einer Stunde

Wer bei der Earth Hour mitmacht, kann kaum auf Kostenentlastung hoffen. Wenn beispielsweise 10 Energiesparlampen (15 Watt) für eine Stunde gelöscht werden, spart das gerade einmal 4 Cent ein. Wenn ein öffentliches Gebäude während der Earth Hour nicht angestrahlt wird, kommen nicht einmal 10 Euro zusammen. Daher ist die nachhaltige Senkung des Stromverbrauchs so wichtig.

Tipp 1: Konsequent auf LED-Lampen umstellen

Wer heute noch Glühlampen betreibt, sollte diese schleunigst ausmustern und auf LED umrüsten. Aber selbst im Vergleich zu Energiesparlampen sind die LED-Leuchten die bessere Wahl. Sie sind zwar etwas teurer, dafür aber effizienter, halten länger und kommen ohne giftiges Quecksilber aus. Wer zehn Energiesparlampen durch zehn LED-Lampen ersetzt, kann bei täglichem Betrieb (6 Stunden) über 25 Euro pro Jahr einsparen.

Tipp 2: Unterhaltungselektronik an abschaltbare Steckerleiste

Fernseher, Receiver, DVD-Player, Hifi-Anlage, Spielekonsole – bei der Unterhaltungselektronik im Wohnzimmer kann ganz schön was zusammenkommen. Werden all diese Geräte an eine abschaltbare Steckerleiste angeschlossen, sind sie mit einem Tastendruck alle aus und es fallen keine Kosten für Standby-Strom an. Je nach Ausstattung können so rund 100 Euro pro Jahr eingespart werden.

Tipp 3: Wäschetrockner nur im Notfall benutzen

Zerknitterte Wäsche und jede Menge Flusen – Wäschetrockner haben nicht nur komfortable Seiten. Zusätzlich verbrauchen sie eine Menge Strom. Je nach Gerät liegen die Kosten für eine Trocknung zwischen 50 Cent und 1 Euro. Wer öfter zum Wäscheständer greift und sich den Trockner spart, kann so schnell über 50 Euro im Jahr einsparen.

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