Das ist der Gipfel: Umlagen und Netzkosten für Energie klettern

Verivox | 08.02.2016
Bild: Bergwanderer auf Gipfel ©thinair28/iStock.com

Heidelberg - Netzentgelte und Umlagen für Gas und Strom sorgen für teure Preise und verhindern eine Entlastung der Verbraucher. Wer dennoch sparen will, dem hilft nur ein Anbieterwechsel wirklich weiter.


Viele Stromanbieter erhöhen 2016 ihre Preise

Strom wird an vielen Orten in Deutschland teurer. Immer mehr Anbieter haben seit Jahresbeginn Preiserhöhungen angekündigt oder durchgeführt.

Umlagen und Netzkosten auf Rekordniveau

Warum ist der Strom so teuer? Das erklärt sich zumindest teilweise durch den Anstieg mehrerer staatlicher Umlagen. Die EEG-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien klettert 2016 auf das Rekordhoch von 6,354 Cent je kWh.

Aber auch die Offshore-Haftungsumlage zur Entschädigung für zu spät ans Netz angeschlossene Windparks und die §19-NEV-Umlage zur Entlastung energieintensiver Stromabnehmer klettern nach oben. Zudem soll die Umlage zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung soll auf 0,445 Cent je kWh erhöht werden.

Zusammen ergibt sich für eine Familie eine rechnerische Mehrbelastung von 25 Euro pro Jahr. Hinzu kommen die Netznutzungsentgelte, die in Deutschland durchschnittlich um 10 Euro pro Jahr steigen – ebenfalls ein Rekordhoch.

Wechseln hilft und geht ganz einfach

Diese Mehrbelastung macht einen Anbieterwechsel noch attraktiver. Denn die Preisunterschiede auf dem Markt sind groß. Eine vierköpfige Familie kann bis zu einem Drittel ihrer jährlichen Stromkosten sparen.

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Wie einfach ein Stromanbieterwechsel geht, erklärt Verbraucher-Expertin Dagmar Ginzel, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox:

Gaspreise auf Talfahrt – aber nur im Großhandel

Die Gaspreise im Großhandel sind auf Talfahrt. Doch die sinkenden Preise kommen nicht bei allen Verbrauchern an. Während die Großhandelspreise auf Jahressicht um 17 Prozent gesunken sind, verbilligten sich die Preise für Haushaltskunden durchschnittlich um 2,7 Prozent.

Netzkosten klettern weiter – wechseln hilft

Nur rund die Hälfte der örtlichen Anbieter hat die Preissenkungen weitergegeben oder angekündigt. Gebremst wird eine Senkung auch durch die hohen Netzkosten. Die erhöhten sich zum Jahreswechsel um durchschnittlich 5,5 Prozent.

„Der massive Anstieg der Netzkosten bremst vielerorts die Entlastung der Verbraucher“, sagt Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox.

Starke Preisgefälle im Markt nutzen

Mit den Preisen steigt aber auch das Sparpotenzial. Denn die Preisunterschiede im Markt sind groß. Eine Familie mit 20.000 kWh Jahresverbrauch kann durch einen Wechsel aus der Grundversorgung zum günstigsten Angebot mit empfehlenswerten Konditionen aktuell durchschnittlich rund 600 Euro sparen.

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