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Bundesnetzagentur veröffentlicht Monitoringbericht

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Bonn - Die Bundesnetzagentur hat ihren Monitoringbericht 2011 veröffentlicht. Darin wird unter anderem deutlich, dass im Jahr 2010 die Zahl an Verbrauchern, die ihren Strom- oder Gasanbieter gewechselt haben, einen neuen Höchststand erreicht hat. Im Bericht sind auch Entwicklungen in den Bereichen Energieerzeugung und -transport dokumentiert.

Laut dem Monitoringbericht wechselten im Jahr 2010 rund 3 Millionen Verbraucher ihren Stromlieferanten. "Damit ist ein neuer Höchststand erreicht", betonte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. Zusätzlich vollzogen 2,2 Millionen Verbraucher einen Vertragswechsel. Knapp 44 Prozent aller Haushaltskunden hatten 2010 von ihren Wechselmöglichkeiten allerdings noch keinen Gebrauch gemacht. "Alle Verbraucher sollten vor allem angekündigte Preiserhöhungen zum Anlass nehmen, zu prüfen, ob nicht günstigere Angebote verfügbar sind", sagte Kurth.

Stromabsatz und -preise stiegen

Der Elektrizitätsmarkt war im Jahr 2010 durch einen deutlich gestiegenen Stromabsatz an Industriekunden sowie durch Preiserhöhungen sowohl für Industrie- und Gewerbekunden als auch für Haushaltskunden geprägt. Insgesamt stieg der Stromabsatz 2010 um rund sieben Prozent und lag somit wieder auf dem Niveau des Jahres 2008.

Nach einem kontinuierlichen Preisanstieg in den letzten Jahren stieg der Preis für Haushaltskunden 2011 um über 2 Cent an. Der über alle Tarife mengengewichtete durchschnittliche Elektrizitätspreis für Haushaltskunden lag am Stichtag 1. April 2011 bei 25,45 ct/kWh. Der Anstieg ist hauptsächlich auf die höhere EEG-Umlage sowie auf eine Erhöhung des Preisbestandteils "Energiebeschaffung und Vertrieb" zurückzuführen. Dagegen sind die Netzentgelte nochmals gesunken, und zwar von 5,81 ct/kWh im Jahr 2010 auf 5,75 ct/kWh im Jahr 2011.

Zahl an Gasanbieterwechseln verdoppelt

Der Gasmarkt entwickelte sich nochmals erfreulich dynamisch und holte damit gegenüber dem Elektrizitätsmarkt auf. Im Jahr 2010 wechselten rund 905.000 Letztverbraucher ihren Gaslieferanten - fast doppelt so viel wie 2009.

Die Preisentwicklung auf dem Gasmarkt ist insbesondere von den Großhandelspreisen abhängig. Nach einem starken Preisverfall im Jahr 2009 setzte ab dem zweiten Quartal 2010 eine Gegenbewegung ein, die mit Preiserhöhungen um knapp 30 Prozent verbunden war. Diese Erhöhung der Großhandelspreise wirkte sich auch auf die Entwicklung der Letztverbraucherpreise aus. Der Haushaltskunde musste zum Stichtag 1. April 2011 im Grundversorgungstarif einen mengengewichteten durchschnittlichen Gaspreis in Höhe von 6,64 ct/kWh zahlen (2010: 6,48 ct/kWh).

Für Haushaltskunden, die zu einem anderen Lieferanten wechselten, betrug der mengengewichtete durchschnittliche Gaspreis 6,06 ct/kWh (2010: 5,92 ct/kWh), was einem Einsparungspotenzial gegenüber dem Grundversorgungstarif in Höhe von 8,7 Prozent entsprach. 

Netzausbau bleibt zentrales Thema

"Der Netzausbau wird das zentrale Thema der nächsten Jahre sein. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn der Ausbau der Netze mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien Schritt hält. Die gegenwärtige Situation im Netzbereich ist zwar noch beherrschbar und lässt sich als stabil und sicher bezeichnen. Allerdings müssen die Netzbetreiber immer häufiger in den Systembetrieb eingreifen", so Kurth.

Beim Netzausbau lassen sich erhebliche Verzögerungen beobachten. Dies betrifft auch zwölf der 24 nach dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) beschleunigt zu realisierenden Ausbauprojekte. Die Berichte der Übertragungsnetzbetreiber an die Bundesnetzagentur über den Umsetzungsstand ihrer Netzausbauvorhaben zeigen, dass von den insgesamt 149 bis zum Jahr 2014 geplanten Ausbaumaßnahmen 73 von einer Verzögerung bzw. einer Verschiebung des Zeitrahmens betroffen sind (Stand zweites Quartal 2011).

Der starke Ausbau von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien und die gesetzlich vorgegebene Anschluss- und Abnahmepflicht stellen auch für die Verteilernetzbetreiber eine große Herausforderung dar. Die Netzbetreiber werden diesen Anforderungen vor allem dadurch gerecht, dass sie ihre Netze zunehmend intelligent restrukturieren. So stieg die Zahl der Verteilernetzbetreiber, die Maßnahmen zur Optimierung, zur Verstärkung und zum Ausbau des Netzes durchführen, erneut an. Im Rahmen des sog. Einspeisemanagements war  ein Herunterregeln von Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen, im Jahr 2010 nur in einem sehr geringen Umfang erforderlich. Es konzentrierte sich auf die nördlichen Netzgebiete mit einer hohen Windleistung.