Bund und Länder wollen Terror-Schutz von Atomkraftwerken verbessern
Schroeren betonte, mögliche Einsätze der Bundeswehr zum Schutz der Reaktoren seien nicht Teil der Untersuchung gewesen. Das Gutachten habe sich lediglich mit den theoretischen Folgen eines Terrorangriffs aus der Luft befasst. Bund und Länder seien sich sich einig, die Untersuchung weiter vertraulich zu behandeln. Damit solle verhindert werden, "dass diese Informationen von potenziellen Tätern für kriminelle Handlungen missbraucht werden können", sagte Schroeren.
Bayern und Baden-Württemberg hatten den Bund vor dem Treffen gewarnt, sich aus seiner Verantwortung für die Sicherheit der Atomkraftwerke zurückzuziehen. Diese Aufgabe dürfe nicht den Ländern und den Betreibern überlassen werden. Nach früheren Angaben von Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) sind die Reaktoren unterschiedlich geschützt.
An dem Treffen in Berlin hatten Landesvertreter aus Baden- Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein teilgenommen. In diesen Bundesländern werden die 19 deutschen Atomkraftwerke betrieben.
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