Britische Jugendliche nutzen "Panik-Knopf" bei Facebook rege

AFP | 13.08.2010
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London - Bereits einen Monat nach der Einführung des "Panik-Knopfs" für junge Facebook-Nutzer im Vereinigten Königreich registrieren Kinderschützer vermehrt Alarmmeldungen. Seit die Funktion am 12. Juli freigeschaltet wurde, gingen 221 Verdachtshinweise von Jugendlichen ein. Das teilte die britische Kinderschutzinitiative CEOP am Donnerstag in London mit. Im Vormonat seien hingegen lediglich 28 Meldungen zu verdächtigen Verhaltensweisen in dem sozialen Online-Netzwerk gezählt worden.


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Nutzer der britischen Facebook-Website im Alter zwischen 13 und 18 Jahren werden seit 12. Juli automatisch aufgefordert, den Notruf als Zusatzfunktion auf ihrem Profil zu installieren. 55.000 junge Mitglieder hätten dies inzwischen getan. Mit dem Knopf können Jugendliche mögliche Sextäter umgehend an CEOP und Facebook melden.

Die Forderung nach einem solchen "Panik-Knopf" war nach dem Urteil gegen einen Serienvergewaltiger Anfang des Jahres laut geworden. Der Mann hatte sich auf Facebook als Teenager ausgegeben, um minderjährige Mädchen anzulocken. Facebook und CEOP entwickelten die Alarmfunktion daraufhin gemeinsam.



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