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USA suchen Verbündete für Kampf gegen Hacker-Attacken

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa

Washington - Etwa zwei Jahre hat das Pentagon an seiner Verteidigungsstrategie für das Internet gefeilt. Das Ergebnis ist in erster Linie die Erkenntnis, dass kein Land allein vor Hackern aus dem World Wide Web sicher ist. Wie zur Demonstration dessen, hat das Pentagon jüngst einen schweren Hackerangriff erlitten.

Bei Vorlage des Papiers bestätigte der stellvertretende Pentagonchef William Lynn, dass die Behörde im März Opfer eines der größten Hackerangriffe ihrer Geschichte geworden ist. 24 000 sensible Dokumente seien in die Hände von ausländischen Eindringlingen in das Netzwerk einer Vertragsfirma gelangt. Die Täter seien im Auftrag eines ausländischen Geheimdienstes in die Rechner einer Vertragsfirma des Pentagons eingedrungen. Einzelheiten nannte Lynn nicht. Nach einem Bericht der "New York Times" waren bei ähnlichen Vorfällen der Vergangenheit meist China und manchmal Russland verdächtigt worden. Es handle sich offenbar um eine der bisher schwersten einzelnen Cyberattacken auf die US-Streitkräfte, sagte Lynn.

Insgesamt seien in den vergangenen Jahren sensible Daten im Umfang von mehreren Terabytes (1 Terabyte gleich 1000 Gigabyte) entwendet worden. Betroffen seien Informationen über "einige unserer sensibelsten Systeme" wie Luftfahrttechnik, Überwachungsanlagen, Satellitenkommunikationssysteme und Vorkehrungen für die Netzwerksicherheit. Täter seien meist Eindringlinge aus Firmennetzen ausländischer Rüstungsunternehmen gewesen. "Die bisherigen Gegenmaßnahmen haben diesen Abfluss sensibler Informationen nicht stoppen können", sagte Lynn in einer Rede vor der vom Pentagon finanzierten National Defense University in Washington. "Wir müssen mehr tun, um unsere digitalen Lagerstätten für Innovationen zu schützen."

Nur mit einem gemeinsamen Bewusstsein und gegenseitigen Warnungen auf globaler Ebene könnten solche Angreifer im Internet unschädlich gemacht werden, heißt es in dem 13-seitigen Papier. "Kein einzelner Staat, keine einzelne Organisation kann alleine eine effektive Abwehr aufrechterhalten."

Das Pentagon wolle dazu mit einer wachsenden Zahl internationaler Partner unter anderem gemeinsame Warnsysteme und Trainingsprogramme aufbauen. Jedes Land solle Verantwortung für Bereiche übernehmen, in denen es bereits heute seine Stärken und speziellen Kapazitäten hat.

Allein beim US-Militär müssten 15 000 Netzwerke und rund sieben Millionen Computer vor millionenfachen Hackerangriffen pro Tag beschützt werden, sagte Lynn. "Die Cyberbedrohung ist akut und potenziell verheerend. Gegner suchen konstant nach Schwachstellen."

Pro Jahr würden so viele Informationen von den Festplatten amerikanischer Unternehmen, Universitäten und Behörden gestohlen, wie die Kongressbibliothek in Washington fasst. Dort stehen 147 Millionen Datenträger - davon allein 33 Millionen Bücher. Täglich würden mehr als 60 000 neue Computerschädlinge als Bedrohung identifiziert.

Das Strategiepapier war seit Monaten erwartet worden. Es soll verdeutlichen, wie das Pentagon die Verteidigung der USA zu Luft, Land, Wasser und im Weltall auf die virtuelle Welt ausdehnen will.

Die Strategie soll von der im vergangenen Jahr gegründeten Spezialeinheit "Cyber Command" umgesetzt werden. Dazu sollen die Soldaten besser ausgebildet werden, auch mit Hilfe von konkreten Abwehrübungen und Kriegssimulationen. Ein Ziel dabei sei es, künftig bei einer Attacke vereinzelte oder auch alle Pentagon-Operationen innerhalb kürzester Zeit auf sichere Netzwerke umleiten zu können.

Auch sollen künftig innerhalb des gesamten Verteidigungsministeriums neue "Hygiene-Standards" für den Umgang mit vertraulichen Daten durchgesetzt werden, damit sie nicht mehr unversehens nach Außen gelangen könnten. Auch Datendieben und Saboteuren aus den eigenen Reihen soll schneller das Handwerk gelegt werden können.

Der nun veröffentlichte unklassifizierte Teil der Strategie ist im Ton wesentlich defensiver als erwartet worden war. Noch im Mai war aus dem Pentagon verlautet, dass schwere Hackerangriffe aus dem Ausland in dem Papier als Kriegshandlung eingestuft werden, die auch Gegenschläge mit konventionellen Waffen erforderlich machen könnten. Darauf geht die neue Strategie ebenso wenig ein wie auf die Möglichkeit, offensive Cyberkriege gegen Feinde zu führen.