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TK-Marktstudie 2010: "Wettbewerb bedarf weiterer Regulierung"

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Köln - Nach der aktuellen Studie zum Telekommunikationsmarkt bleibt die Relevanz des Kommunikationssektors als Motor für die Gesamtwirtschaft weiter ungebrochen. Dennoch werden die Umsätze mit Telekommunikationsdiensten 2010 voraussichtlich leicht sinken. Konnten im Vorjahr noch 61,8 Milliarden Euro umgesetzt werden, wird für 2010 ein Rückgang auf 61 Milliarden erwartet.

Im Festnetzbereich können alternative Anbieter (+0,5 Milliarden Euro) und Kabelnetzbetreiber (+0,2 Milliarden Euro) zulegen. Nach vier Jahren mit sinkenden Umsätzen verbucht der Mobilfunk insgesamt in diesem Jahr erstmals wieder ein leichtes Plus (+0,8 Prozent auf 24,3 Milliarden Euro). Das sind Ergebnisse der zwölften gemeinsamen TK-Marktstudie von VATM und Dialog Consult, die heute in Köln vorgestellt worden ist.

"Wettbewerb bedarf weiterer Regulierung"

"Die Marktstudie verdeutlicht aber zugleich, dass der Wettbewerb weiterhin einer effizienten Regulierung bedarf", sagt Eickers. Auch 13 Jahre nach der vollständigen Liberalisierung werde die Telekom im Festnetzbereich trotz Umsatzeinbußen fast genauso viel umsetzen (rund 18,1 Milliarden Euro) wie sämtliche Wettbewerber inklusive Kabelanbieter zusammen, so Prof. Dr. Torsten J. Gerpott, der die TK-Marktstudie wie in den Vorjahren mit der Dialog Consult GmbH im Auftrag des VATM erstellt hat.

Der Neukundenanteil betrage in dem für die Frage der Marktbeherrschung besonders relevanten DSL-Markt rund zwei Drittel, so der TK-Experte. Weiterhin bestehen bleibe zudem die Abhängigkeit der Wettbewerber von den Vorprodukten des Ex-Monopolisten. Im laufenden Jahr müssten die Wettbewerber mit eigener Infrastruktur etwa 65 Cent pro Euro Umsatz an die Telekom durchreichen. "Damit bleiben die an das ehemalige Staatsunternehmen zu zahlenden Vorleistungsentgelte praktisch unverändert hoch – und wir tragen dadurch erheblich zum Umsatz der Telekom in diesem Bereich bei", unterstreicht Eickers.

"Dass wir weiterhin einen `Schiedsrichter´ in Gestalt des Regulierers auf dem Platz brauchen, zeigte sich in diesem Jahr unter anderem bei den Themen VDSL, Schaltverteiler und Qualität bei Wechselprozessen", so der VATM-Präsident: "Nur durch deutliche Eingriffe der Bundesnetzagentur konnten beim VDSL-Netz der Telekom Zugangsregelungen und Preise für die Wettbewerber festgelegt werden, bei der Nutzung von Schaltverteilern für den Breitbandausbau Fortschritte und bei der Prozessqualität Verbesserungen erreicht werden."

Agenda für 2011: Open Access, Netzneutralität und Verbesserung der Qualität

Mit Blick auf die konkrete Marktentwicklung gehen Gerpott und Eickers davon aus, dass sich der Gesamtmarkt 2011 stabilisieren wird. Ein zunehmender Mobilfunkumsatz werde jedoch nicht für ein Gesamtwachstum der TK-Dienste im kommenden Jahr reichen. "2010 werden unter anderem mobile Internetdienste, IP-TV und weiterhin der Bandbreitenwettbewerb wichtige Rollen spielen", so Gerpott.

Auf der Agenda für TK-Branche, Regulierer, Politik und Gesetzgeber werden aus Sicht des VATM 2011 vor allem drei Themenbereiche stehen: der diskriminierungsfreie Zugang (Open Access) zu den Glasfasernetzen, Netzneutralität und die Verbesserung der Qualität - und damit die Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG). "Beim teils hitzig diskutierten Thema Netzneutralität muss mit Sachlichkeit und ohne Hektik geschaut werden, welche Regeln überhaupt benötigt werden. Wenn wir auf andere Länder schauen, fällt auf, dass die Netzneutralität dort am gesichertsten ist, wo am meisten Wettbewerb herrscht - und nicht dort, wo es am meisten Vorschriften gibt", betont der VATM-Präsident.