Wie viel Datenvolumen brauche ich wofür?

Verivox, dpa/tmn
Bild: Blackberry


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Heidelberg - Wer ein Smartphone oder Tablet-PCs hat, der will damit auch ins Internet. Bei der Wahl des passenden Tarifs fällt schnell auf, dass die Internetflatrates unterschiedlich „groß“ sind: Manche enthalten 200 Megabyte, mache 500 Megabyte und andere wiederum sogar 5 Gigabyte ungebremstes Datenvolumen.


Die Mobilfunkunternehmen behalten sich vor, die Surfgeschwindigkeit nach einem bestimmen verbrauchten Datenvolumen zu bremsen. Im Fachjargon spricht man von der Drosselung. Wie groß nun das ungedrosselte Datenvolumen sein soll, hängt von der Nutzung ab. Wer gerne Daten herunterlädt, erreicht die Volumengrenzen schneller, als jemand, der bloß seine E-Mails checken will.

Datenvolumen verschiedener Internetanwendungen:

•    E-Mails checken: 50 KB

•    Messenger (z.B. What´App): ca 10 KB pro Message

•    Fahrbahnauskunft der Bahn (mobile Seite): ca. 200 KB

•    Bei Facebook rumsurfen: ca. 1,5 MB

•    Videos auf Youtube schauen: ca. 20 MB

•    Videos auf YouTube (mobile Seite): ca. 10 MB

•    Suche mit Google: ca. 200 KB

Die Übersicht zeigt: Wer die mobile Version einer Website mit dem Smartphone nutzt, verbraucht deutlich weniger Datenvolumen.

Tipps und Tricks zum sparsamen Surfen

Hilfreich sind auch sogenannte Datenzähler-Apps, die auf Geräten mit iOS und Windows Phone bereits installiert sind. Auch auf Smartphones und Tablets mit Android 4.0 oder den Nachfolgern gibt es eine Zählfunktion, die einen Überblick über die verbrauchten Datenmengen gibt. Wer noch eine ältere Android-Version benutzt, kann den Zähler mit Apps wie Netcounter, Mobile Counter oder Traffic Counter nachrüsten.

Stellt sich dabei heraus, dass das eigene Surfverhalten die Grenzen der Flatrate überschreitet, kann der Nutzer den Datenverbrauch mit einigen Handgriffen verringern. Das beginnt bei den Einstellungen des Mobilbrowsers. Bilder und Videos auf Webseiten verbrauchen viel Datenvolumen. Deshalb ist es ratsam, das Laden der Bilder abzustellen.

Grundsätzlich gilt: Je öfter der Nutzer per WLAN ins Netz kommen kann, desto länger hat er etwas von seiner Datenflatrate - und surft in der Regel sogar schneller. Einen kostenlosen Zugang ins drahtlose Netz gibt es beispielsweise in Hotels, Restaurants oder Cafés. Mögliche Sicherheitsrisiken sollte man dabei aber nicht aus den Augen verlieren.




 
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