VZ rät: Stromvertrag kritisch unter die Lupe nehmen und vergleichen

Verivox | 02.10.2009
Bild: Taschenrechner mit Schreibutensilien


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Halle - Die Werbung der Stromanbieter verspricht viel: „Nur zahlen was sie verbrauchen“, „Strom mit Bonus“, „dauerhaft günstiger Strom“, „Strom für kühle Rechner“. Die Verbraucher sollten jedoch beachten, dass es den billigsten Tarif für alle und für immer nicht gebe, so die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt. Wie viel Verbraucher sparen könnten, hänge vom Verbrauch ab. Wer vor Jahren einen günstigen Tarif abgeschlossen habe, müsse damit rechnen, dass die Einsparmöglichkeiten aufgebraucht seien und der Anbieter nicht mehr zu den günstigen gehöre.


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Um den Wirrwarr der Preismodelle zu durchschauen, sollte jeder Stromkunde genau wissen, welche einzelnen Kosten anfallen. Als Faustformel gilt: Für Singles sind niedrige Grundkosten günstig, bei Vielverbrauchern schlagen sich vor allem der Arbeitspreis - die Kosten pro Kilowattstunde Strom - in der jährlichen Rechnung nieder, das heißt große Familien fahren mit einem möglichst geringem Arbeitspreis am günstigsten. Mit einem Blick auf die letzte Stromrechnung wird der Jahresverbrauch erkannt. Dort sind auch Grundgebühr und Arbeitspreis des Versorgers aufgeführt, mehr Angaben braucht man nicht, um die jetzigen Konditionen mit denen der neuen Anbieter zu vergleichen.

 Video: So funktioniert der Stromanbieterwechsel



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