Streit um tote Fledermäuse - Windkraftanlagen im Verdacht
dpa | 02.05.2005
Freiburg (dpa) - Tote Fledermäuse sorgen am Rosskopf bei Freiburg für Streit: 44 Tiere wurden im vergangenen Jahr leblos in der Umgebung von vier Windkraftanlagen der Regiowind GmbH gefunden. Verdacht: Sie wurden von den Mühlen erschlagen. Der Betreiber spricht jedoch von Manipulation durch Windkraftgegner. Weil Fledermäuse unter Artenschutz stehen, droht der Regiowind nun, die Anlagen nur noch eingeschränkt laufen zu lassen. Das Regierungspräsidium forderte den Betreiber am Montag auf, sich mit der Stadt Freiburg zu einigen.
- Anzeige -
Das Gutachten der Universität Erlangen-Nürnberg wurde im vergangenen Spätsommer erstellt, damit die Anlage überhaupt in Betrieb gehen durfte. Die Wissenschaftler bestätigten, dass bereits am ersten Tag "um die 25" tote Tiere gefunden wurden. Sie schliessen eine Manipulation nicht aus. Der Bund für Umwelt und Naturschutz am südlichen Oberrhein spricht von "einer sehr erstaunlichen Todesursache". Er fordert nicht manipulierbare Untersuchungsbedingungen und eine genaue Analyse der toten Tiere.
Weitere Nachrichten vom 02.05.2005
- France Telecom verkauft 27,3 Prozent an mobilcom
- Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen RWE ein
- Ökoenergie-Branche schlägt Alarm - Stromlobby: "Kein Weiter So"
- Kampagne gegen Raubkopierer wird verstärkt
- Stromhandel am EEX-Spotmarkt stark gestiegen
- ÜWG mit neuem Namen: Aus ÜWG Logistik wird eprimo
- GMX bringt erste unlimitierte DSL-Flat unter 5 Euro
- Solarworld verbucht im ersten Quartal Rekordgewinn
- RWE steigt in Wettbewerb mit E.ON und BASF um russisches Gas ein
- Studie: IT-Technik hat die Wohnzimmer bereits erobert
- Zeitung: Windkraft überfordert Stromnetz in Sachsen-Anhalt
- E.ON-Betriebsrat ruft zur Kampagne gegen Grüne auf
- Bundesregierung erwägt Abschaffung des Schornsteinfeger-Monopols
- Trittin und SPD weisen EEG-Änderung der Stromkonzerne zurück
- Südkorea beginnt Empfang von Satelliten-TV auf Handys
- Online-Dating: "Eine ganz normale Entwicklung"
- Grossaktionär Telekom drückt Wiedereingliederung von T-Online durch
- Ausgliederung des Handy-Geschäfts verunsichert Siemens-Mitarbeiter
- Umfrage: Im Stau greifen die meisten zum Handy


