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Offshore-Windparks sollen Stromversorgung revolutionieren

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: AFP

Hamburg - Auf den Offshore-Windparks ruhen viele Hoffnungen. Zukünftig sollen sie einen wesentlichen Teil der deutschen Stromproduktion liefern - klimaneutral, erneuerbar und weit draußen auf dem Meer. Also weit weg von Wohngebieten, wo sich jemand an Masten und Leitungen stören könnte. Der Ausbau der Windparks verspricht neue Arbeitsplätze und Investitionen an den hiesigen Küsten, bringt aber auch große Herausforderungen mit sich.

Das Ziel ist klar: 25 Gigawatt Strom sollen im Jahr 2030 nach dem Willen der Bundesregierung in Offshore-Anlagen vor der Nord- und Ostseeküste produziert werden. So steht es in deren Energiekonzept vom vergangenen Herbst.
25 Gigawatt - das entspräche etwa der Nennleistung von 18 Atomkraftwerken. Windkraft soll zentraler Pfeiler der künftigen deutschen Energieversorgung werden. Und große Windfarmen auf dem Meer gelten als gute Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen.

Windkraft-Ausbau hinkt den Plänen hinterher

Bislang allerdings läuft Deutschland den Ausbauplänen hinterher. Bis 2020 sollen gemäß einer Leitstudie des Bundesumweltministeriums von 2008 bereits Meeres-Windparks mit einer Leistung von 10.000 Megawatt installiert werden. Im vergangenen Jahr gingen gerade einmal 108 Megawatt ans Netz. Nur Turbinen in den zwei ersten Nordsee-Windparks lieferten 2010 überhaupt kommerziell Strom.

Zwar gibt es wenig Zweifel, dass sich der Ausbau der Offshore-Windenergie künftig massiv beschleunigen wird. 26 große Windparkprojekte sind im Bereich der von Deutschland verwalteten ausschließlichen Wirtschaftszone in Nord- und Ostsee genehmigt, diverse Anträge sind gestellt. Große Energiekonzerne wie EnBW und RWE, Konsortien aus regionalen Versorgern und Stadtwerken sowie anderen Investoren stehen in den Startlöchern. Aber die Dynamik wird in Deutschland bisher noch durch vergleichsweise große technische Herausforderungen gebremst.

Bau von Windparks bringt Herausfordrungen mit sich

Windparks werden hierzulande in größerer Küstenentfernung in tiefem Wasser gebaut. Die flacheren Gebiete werden als Schifffahrtswege und Fischereigebiete benötigt oder sind - wie das Wattenmeer der Nordsee - als Naturschutzgebiete ohnehin tabu. Das Ausweichen auf die hohe See aber erhöht den Aufwand und die Kosten. Dänemark und Großbritannien, unangefochtene Spitzenreiter beim Bau großer Windfarmen im Meer, haben es da aufgrund der Küstengeografie leichter.

Offshore-Windparks sind zudem vergleichsweise teuer - und das macht mitunter auch die Finanzierung zum Problem. Denn Banken halten sich mit Kreditzusagen an Investoren zurück, wenn sie Risiken nicht einschätzen können. Der Bundesverband Windenergie (BWE) plädiert daher für eine Anpassung der staatlichen Förderung. So sollen Zuschüsse für den regenerativ erzeugten Windstrom gemäß EEG-Gesetz nicht nach und nach gezahlt, sondern in den ersten Betriebsjahren "gestaucht" überwiesen werden. Das gibt Kreditgebern nach Ansicht des Branchenverbands mehr Planungs- und Rückzahlungssicherheit und könnte sie zum Einstieg motivieren.

Zudem gibt es beim Thema Offshore-Windparks weitere Herausforderungen - etwa den Bau der Leitungen, die Strom bis weit ins Binnenland transportieren sollen. Nicht abschließend geklärt ist die Umweltverträglichkeit. Kritiker befürchten Auswirkungen auf Seevögel und Meerestiere. Und zu guter Letzt setzt sich auch die Erkenntnis durch, dass Strom aus Offshore-Anlagen insgesamt teurer ist als der aus Windanlagen an Land. Eine vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Systemtechnik (IWES) in Kassel für den Branchenverband BWE erstellte Studie verwies vor einigen Tagen darauf, dass Windkraftanlagen an Land die derzeit kostengünstigste Form der Erzeugung erneuerbarer Energie sei. Ihr Ausbau sei "auch volkswirtschaftlich am sinnvollsten", erklärte BWE-Präsident Hermann Albers.