Unzufriedenheit mit dem bisherigen Zahnarzt oder der Umzug an einen anderen Ort können zwei von vielen Gründen sein, weshalb sich Menschen auf Zahnarztsuche begeben. Mit diesen Tipps finden Sie den passenden Zahnarzt.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Möglichkeiten der Zahnarztsuche
  3. Was bedeuten die Titel und die Fachrichtung?
  4. Verwandte Themen
  5. Weiterführende Links
  6. Zahnzusatzversicherung - Vergleich der Zahnversicherungen

Das Wichtigste in Kürze

  • Bewertungsportale für Zahnärzte im Internet geben nur die ausschließlich subjektive Meinung des Patienten wieder.
  • Die Suche nach einem Zahnarzt orientiert sich auch daran, welche Ursache die Behandlung hat.
  • Spezialisierte Zahnärzte durchlaufen eine kontinuierliche Weiterbildung in ihrem Fachgebiet.

Möglichkeiten der Zahnarztsuche

Wer gerade umgezogen ist und noch keine Kontakte am neuen Wohnort hat, ist zunächst auf das Telefonbuch angewiesen. Alternativ bieten sich Portale im Internet an, auf denen Patienten Ärzte bewerten können. Für die Bewertungen in diesen Portalen gilt allerdings das Gleiche wie für die Empfehlung eines Restaurants oder Frisörs: Die Wahrnehmung der Person, welche die Bewertung abgibt, ist subjektiv.

Eine weitere Möglichkeit der Zahnarztsuche ist die Übersicht der Bundeszahnärztekammer. Dort finden Sie Links zur Zahnärztekammer Ihres Bundeslands, wo sich wiederum nach einem Zahnarzt in Ihrer Nähe suchen lässt.

Wer die ersten Kontakte geschlossen hat oder ohne Not einen neuen Zahnarzt sucht, kann sich über Freunde oder Bekannte informieren. In früheren Jahren fiel die Auswahl auf der Grundlage der Empfehlung aus. Heute spielt auch der Behandlungsgrund eine Rolle.

Spezielle Zahnarztsuche

Das einfache "Dr. med. dent." am Klingelschild ist nur noch bedingt ausreichend. Auch bei Zahnärzten hat die Spezialisierung Einzug gehalten. Neben dem klassischen Zahnarzt finden sich auch:

  • Spezialisierte Kieferorthopäden
  • Mund- und Kieferchirurgen
  • Der Fachzahnarzt für Oralchirurgie
  • Der Fachzahnarzt für Parodontologie

Wurde die Zahnspange früher vom klassischen Zahnarzt verschrieben, eingesetzt und kontrolliert, ist dies heute die Aufgabe des Kieferorthopäden. Hat der Patient Probleme mit losen Zähnen, wäre der Parodontologe der richtige Ansprechpartner. Die Lehre der Parodontologie beschäftigt sich mit dem Zahnhalteapparat, der wiederum dafür sorgt, dass die Zähne fest und stabil im Kiefer sitzen. Zum Zahnhalteapparat zählen das Zahnfleisch, die Wurzelhaut und der Wurzelzement.

Mund- und Kieferchirurgen werden aktiv, wenn beispielsweise Fehlbildungen im Kiefer dazu führen, dass Sprachstörungen auftreten. Eine massive Kiefervereiterung kann auch ein Fall für Chirurgen werden.

Zahnarztsuche: Was bedeuten die Titel und die Fachrichtung?

Beim Zahnarzt kommt es auch auf die jeweilige Fachrichtung an. Hintergrund ist das Thema "Fort- und Weiterbildung". Ein Kieferorthopäde bietet heute nicht mehr nur die Einheitsspange der 70er Jahre an, sondern muss seine Patienten in Bezug auf die bestmögliche Variante beraten können. Parodontologen müssen sich permanent über die neuesten medizinischen Fortschritte in Bezug auf Korrekturen oder Optimierungen des Zahnhalteapparates informieren. Klassische Zahnärzte haben dafür kaum Zeit, da sie bei den Entwicklungen im Bereich Zahnersatz Schritt halten müssen. Auch in diesem Segment kommt es permanent zu Verbesserungen, sei es in Bezug auf die Materialien oder Anpassen und Einsetzen.

Einige Zahnarztpraxen haben sich gezielt auf sogenannte Angstpatienten ausgerichtet. Die Behandlung von Patienten mit Zahnarztangst bedeutet nicht nur den Einsatz von Sedativa, sondern auch ein ausgesprochenes Fingerspitzengefühl und möglichst Grundkenntnisse der Psychologie.

Zahnzusatzversicherung - Vergleich der Zahnversicherungen

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