Ultraleicht und ultraschnell - Ultrabooks sollen die Mobilität kleiner Netbooks mit den Leistungsdaten großer Notebooks verbinden. Diese große Herausforderungen spiegelt sich letztlich auch im Preis wider, das heißt: Ultrabooks sind nicht gerade billig.

Das Wichtigste in Kürze

  • Inzwischen könnten mehrere Ultrabooks mit dem MacBook Air von Apple locker mithalten.
  • Mittlerweile werden Ultrabooks auch schon ab 800 Euro angeboten.
  • Für grafisch aufwendige Spiele sind Ultrabooks bislang nicht geeignet.

Ultrabooks haben einen hohen Lifestyle-Faktor

Doch da für die Käufer vor allem der hohe Lifestyle-Faktor entscheidend ist, sind viele Technik-Fans bereit, tiefer ins Portemonnaie zu greifen. Dennoch: Ein Notebook für 600 Euro bietet wesentlich mehr Leistung als ein Ultrabook für über 1.000 Euro. Trotzdem sind die leichten Ultrabooks beliebt, weil sie schick sind oder auch weil man viel unterwegs ist und kein großes Gerät durch die Gegend tragen will.

Inzwischen könnten mehrere Ultrabooks mit dem MacBook Air von Apple locker mithalten. Große Unterschiede im Preis gibt es bei ähnlichen Leistungsdaten allerdings nicht. Der Mac liegt in puncto Design weiterhin vorn. Für den Käufer kommt es letztlich aber auch darauf an, welches Betriebssystem genutzt wird. Die Apple-Geräte laufen mit Mac OS, andere Ultrabooks mit Windows 7 - wer seinen Computer beruflich nutzen möchte, sollte auch auf die Anbindung am Arbeitsplatz achten.

Günstige Ultrabooks sind leistungsschwach

Mittlerweile werden Ultrabooks auch schon ab 800 Euro angeboten - deutlich günstiger als das MacBook Air. Doch Vorsicht: Grundsätzlich gilt, je billiger ein Gerät ist, desto weniger Leistung kann man erwarten. Die günstigen Ultrabooks verfügen häufig entweder über keine oder nur sehr kleine SSD-Speicher. Einige arbeiteten mit Festplattenhybrid-Speichern, bei denen kleine SSD-Speicher durch herkömmliche Festplatten ergänzt werden. Eine reine SSD ist das Optimum, denn sie macht das Ultrabook erst richtig schnell und sorgt dafür, dass man beim Aufklappen des Rechners direkt weiterarbeiten kann. Durch die SSD-Speicher können die Geräte gleichzeitig dünn und leistungsstark sein. Außerdem sind SSD weniger stoßanfällig und haben längere Akkulaufzeiten.

Schmale Ultrabooks mit gewöhnlichen Festplatten sind meist deutlich langsamer als normale Notebooks. In günstigeren Geräten könnte zudem auch ein kleinerer Prozessor stecken, etwa der Core i3 anstelle eines Core i5. Das ist bei normalen Büroarbeiten egal. Will man aber beispielsweise Videos schneiden, kann ein kleinerer Prozessor zu längeren Laufzeiten führen.

Schneller, leichter und mobiler

Für grafisch aufwendige Spiele sind Ultrabooks bislang nicht geeignet. Ein weiterer Nachteil: Ultrabooks verfügen über kein DVD-Laufwerk. Externe Laufwerke lassen sich allerdings anschließen, ebenso wie ein größerer Monitor oder eine Tastatur. Da Software und Musik auch aus dem Internet ladbar sind, kann man mittlerweile gut auf ein DVD-Laufwerk verzichten. Die Zukunft der Ultrabooks sieht für Experten der Bitkom so aus: Schneller, leichter und mobiler. Letzteres wird durch noch längere Akkuzeiten und die Fähigkeit, per UMTS oder LTE zu surfen, ermöglicht werden.

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