Bild: Solarzellen ©electriceye/fotolia.com

Photovoltaikanlage

Photovoltaikanlagen sind etwas für Sparfüchse. Sie amortisieren sich meistens schon nach relativ kurzer Zeit – vorausgesetzt, das Gebäude ist nicht von dauerndem Schatten umgeben. Strom, der aus einer Photovoltaikanlage gewonnen und nicht selbst verbraucht wird, kann in das öffentliche Netz eingespeist werden. Die Vergütung hierfür ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. In unseren Breitengraden können Photovoltaikanlagen in fast allen Regionen zum Einsatz kommen und für umweltgerechtere Bedingungen sorgen.

Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

Das Prinzip einer Photovoltaikanlage lässt sich einfach an einem Beispiel erklären. Als umweltbewusster Mensch lassen Sie das Auto am Sonntag stehen und gehen mit der Familie auf Wanderschaft. Nach einiger Zeit kommen Sie an einem Gebirgsbach vorbei. Der Volksmund spricht ja oft davon, dass der „Strom fließt“. Dies trifft in gewissem Sinn auch zu, nur fließen bei einer Photovoltaikanlage die Elektronen. Je höher der Gebirgsbach herabfließt und je weniger Stein und Fels ihm „Widerstand“ leisten, desto ungehinderter kann das Wasser fließen. Bei Photovoltaikanlagen sprechen wir vom „Wirkungsgrad“. Je besser es gelingt, die eingestrahlte Lichtleistung in elektrische Leistung umzuwandeln, desto besser ist der Wirkungsgrad der Photovoltaikanlage.

Ist es möglich, mit Photovoltaikanlagen Energie zu speichern?

Um die Versorgungssicherheit sollte sich der Bauherr bei einer Photovoltaikanlage keine Gedanken machen. Während der Kältewelle im Winter 2012 wirkten Photovoltaikanlagen sogar Netz unterstützend. Während Frankreich ca. 7 Prozent seines Strombedarfs importieren musste, blieb Deutschland Stromexporteur. Im Haushalt sorgen Batteriespeicher, welche die überschüssige Energie der Photovoltaikanlagen speichern, für ausreichend Reserve. Später, wenn die selbst erzeugte Energie zur Deckung des Verbrauchs nicht ausreicht, kann auf die Speicher der Photovoltaikanlagen zurückgegriffen werden. Darüber hinaus besitzen Speichersysteme den Vorteil, dass sie Netzausfälle überbrücken können.

Sind Photovoltaikanlagen zukunftsweisend?

Stetig steigende Kosten für Energie machen es unabdingbar, sich mit dem Thema Energieeffizienz zu beschäftigen. Begriffe wie Passivhaus, Niedrigenergiehaus, Nullenergiehaus oder Plusenergiehaus sind bereits feste Bestandteile der aktuellen Bauplanung. Als Basis für die jeweilige Eingruppierung steht die Energieeinsparverordnung (EnEV 2009). Je nach Standard wird das Bauprojekt von der Kreditbank für Wiederaufbau (KfW) unterstützt. Photovoltaikanlagen spielen eine entscheidende Rolle, die Energieeffizienz auf höchstes Niveau zu schrauben. Durch die Installation einer Photovoltaikanlage stehen am Ende zwei Gewinner fest – der Bauherr und die Umwelt.

Gerade bei Photovoltaikanlagen gilt das Motto: Jeder nicht genutzte Tag ist ein verlorener Tag – nicht nur wegen der sinkenden Einspeisevergütung. Mit der Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage beginnt der „Energiesparstromzähler“ zu ticken. Zudem kommt das beruhigende Gefühl hinzu, auch zukünftigen Familien einen großen Dienst zu erweisen. Denn auch die Umwelt wird einem das Engagement in Richtung Energieeffizienz danken.

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