Ein Hot Spot ist ein drahtloser Internetzugriffspunkt, der meist in der Öffentlichkeit zu finden ist: in Restaurants, Flughäfen, Cafés, Hotels, Krankenhäusern, Bahnhöfen und so weiter. Mit einem Notebook, Tablet-PC oder Smartphone kann man ein drahtloses lokales Netzwerk aufbauen und so im Internet surfen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hot Spots ermöglichen Nutzern einen einfachen Zugang zum Internet.
  • Meist ist die Nutzung eines Hot Spots für einen begrenzten Zeitraum kostenfrei möglich.
  • Wer andere über seinen Internetanschluss surfen lässt, geht mitunter ein hohes Risiko ein.

Wie Hot Spots funktionieren

Hot Spots ermöglichen Nutzern einen einfachen Zugang zum Internet. Dafür werden WLAN-Access-Points benötigt, mit denen die WLAN-fähigen Geräte einen Zugriff auf das lokale Netzwerk erhalten. Router bilden die Schnittstelle zwischen dem WLAN und dem Internet: Sie überprüfen anhand der IP-Adresse, ob der Internetzugriff gestattet wird, also ob eine Anmeldung bereits erfolgt ist.

Ist die Anmeldung noch nicht erfolgt, wird der Browser automatisch auf eine Anmeldeseite geleitet, wo sich der Nutzer durch die Eingabe eines Codes oder Passwortes authentifizieren lassen kann. Die Eingabedaten werden anschließend überprüft und der Nutzer freigeschaltet. Durch die Anmeldung wird ein Timer im Hot-Spot-Router aktiviert, der sicherstellt, dass der Zugang nach Ablauf der gebuchten Zeit endet und gesperrt wird.

Meist ist die Nutzung eines Hot Spots für einen begrenzten Zeitraum kostenfrei möglich. Beispielsweise darf man am Frankfurter Flughafen oder auch im Zentrum der Hauptstadt Berlin einmal am Tag dreißig Minuten kostenfrei surfen.

Rechtliche Problematik: Die Störerhaftung

Wer andere über seinen Internetanschluss surfen lässt, geht mitunter ein hohes Risiko ein. Unter Umständen haftet er nämlich für den Fall, dass sich seine Mitsurfer strafbar machen - etwa wenn sie illegal Musik oder Filme herunterladen oder sich Raubkopien von Programmen aus dem Netz "ziehen". Während die großen Anbieter von Netzzugängen von dieser sogenannten Störerhaftung befreit sind, ist nach wie vor unklar, inwieweit Privatnutzer oder auch Betreiber von Cafés oder Hotels betroffen sein können, wenn sie ihr Netz für Dritte öffnen.

Einige Betreiber versuchen deshalb, sich abzusichern, indem sie kostenfreie Zugänge nur nach Bestätigung entsprechender Nutzungsbedingungen und einem persönlichen Login ermöglichen. Begeht der Nutzer dann etwa eine Urheberrechtsverletzung, können sie die Haftung gegebenenfalls weiterreichen.

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