Frontkamera

Mit der Frontkamera erstellen Sie Fotos von sich selbst oder Ihren Freunden. Die Frontkamera heißt auch Selfiekamera und gehört heute zu jedem Smartphone als Standardausstattung. Sie ergänzt die Hauptkamera auf der Rückseite und ist in einigen Fällen als Dual-Kamera ausgeführt. Beim Vergleich von Smartphones ist es interessant, wie sich die MP-Anzahl der Sensoren vorne und hinten auf dem Smartphone unterscheiden.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Die Frontkamera bei Smartphones: Funktion, Leistung, Bedienung
  3. Was ist die Frontkamera?
  4. Wichtige Eigenschaften
  5. Was zeichnet eine gute Frontkamera aus?
  6. Wie kann ich die Frontkamera ausschalten?
  7. Verwandte Themen
  8. Weiterführende Links
  9. Jetzt Handytarife vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Frontkamera ergänzt die Hauptkamera auf der Rückseite.
  • Vor allem für die Erstellung von Selfies ist sie nützlich.
  • Die Auflösung fällt bei der Frontkamera etwas geringer aus.
  • Einige Hersteller verbauen vorne eine Dual-Kamera.
  • Die Frontkamera dient außerdem der Gesichtsentsperrung.

Die Frontkamera bei Smartphones: Funktion, Leistung, Bedienung

Hier erfahren Sie alles, was Sie zur Kamera-Ausstattung Ihres neuen Smartphones wissen müssen, wenn es um die Frontseite geht. Und wir verraten Ihnen, wie Sie die Frontkamera für eine sichere Privatsphäre deaktivieren.

Was ist die Frontkamera?

Bei modernen Smartphones gehören zur Ausstattung grundsätzlich Kameras auf beiden Seiten des Geräts. Die Frontkamera befindet sich auf der Seite, auf der das Display integriert ist. Bei vielen Nutzern heißt diese Kamera Selfie-Kamera, weil darin die Hauptfunktion des Frontsensors besteht: Damit machen Sie Fotos von sich selbst. Zwischen Frontkamera und Hauptkamera auf der Rückseite besteht eine klare Arbeitsteilung. Während die Frontkamera für Selfies zuständig ist, schießen Sie mit der rückseitigen Kamera alle anderen Fotos Ihrer Umgebung.

Wichtige Eigenschaften

Typischerweise besitzt die Frontkamera eine geringere Auflösung als die Rückkamera. Für Selfies aus nächster Nähe sind extrem hohe Auflösungen häufig nicht erforderlich. Mit der Hauptkamera hingegen fotografieren Sie Objekte in einiger Entfernung, fangen Personengruppen, Gebäude oder Landschaften ein. Die Hauptkamera benötigt daher eine höhere Auflösung und dient häufig als Ersatz für eine separate Digitalkamera.

Um Platz für die Frontkamera zu schaffen, verwenden Hersteller wie Apple eine Notch genannte Aussparung. Diese befindet sich auf der Oberseite des Displays, damit die Ingenieure hier die Frontkamera unterbringen können.

Was zeichnet eine gute Frontkamera aus?

Die Hersteller differenzieren ihre Smartphone-Angebote wesentlich über die Kameraausstattung. Einsteiger-Modelle, die Mittelklasse und Premium-Angebote unterscheiden sich deshalb deutlich voneinander in Hinblick auf die Anzahl der verbauten Sensoren und deren Auflösung.

Welche Auflösung hat eine gute Frontkamera?

Die Auflösung des Kamerasensors hat entscheidenden Einfluss auf die Bildqualität, die Sie mit Ihrer Frontkamera erzielen. Die Auflösung, und damit die erreichbare Bildschärfe, steigt mit dem Preis des Smartphones. Einsteigermodelle bieten vorne eine Auflösung von 2 MP, besser ausgestattete Modelle besitzen auch bei der Selfie-Kamera 4 bis 6 MP. Premium-Modelle wiederum schaffen sogar 8 oder 12 MP.

Folgende Auflösungen ergeben sich bei einem Seitenverhältnis von 16:9:

  • 2 MP: 1.886 x 1.061 Pixel
  • 4 MP: 2.667 x 1.500 Pixel
  • 6 MP: 3.266 x 1.837 Pixel
  • 8 MP: 3.771 x 2.121 Pixel
  • 12 MP: 4.619 × 2.598 Pixel

Der Sensor

Die Hersteller sprechen bei der Ausstattung Ihrer Kameras heute von Dual-Kameras oder Quad-Kameras. Mit diesen Bezeichnungen ist die Anzahl der verbauten Sensoren gemeint. Eine Dual-Kamera besitzt zwei Sensoren, die Quad-Kamera sogar vier. Und Triple-Kameras mit drei Sensoren finden Sie ebenfalls auf dem Markt. Drei und vier Sensoren sind aber nur auf der Rückseite üblich.

Jeder Sensor übernimmt dabei eine bestimmte Aufgabe. Bei Dual-Kameras kommt bei vielen Modellen ein Sensor für die Erfassung von Tiefeninformationen hinzu. Diese Daten benötigen Hersteller wie Apple für die Realisierung der Gesichtserkennung. Bei Apple heißt das Face ID, die Funktion ermöglicht die TrueDepth-Kamera.

Unterschiede zur Hauptkamera

Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Frontkamera halb so viele oder noch weniger MP aufweist als die Hauptkamera auf der Rückseite. Das liegt daran, dass die Aufnahme von Selfies aus nächster Nähe weniger anspruchsvoll ist und die Fotos in der Regel eine kürzere Halbwertszeit besitzen.

Wie kann ich die Frontkamera ausschalten?

Wenn Sie die Frontkamera nicht benötigen oder sicherstellen möchten, dass die vorderseitige Kamera Sie nicht heimlich filmt, können Sie diese deaktivieren. Damit erledigt sich das wenig zeitgemäße und lästige Abkleben der Linse. Wie das konkret funktioniert, hängt wesentlich vom verwendeten Betriebssystem ab.

Android-Smartphones

Bei Android-Smartphones gehen Sie in die „Einstellungen“ -> „Apps“. Sehen Sie für jede App unter „Berechtigung“ nach, ob die App Zugriff auf die Kamera erhält. Sollte das der Fall sein, betätigen Sie den Schalter neben dem Eintrag, um die Zugriffsrechte zu entziehen. Dieses Vorgehen ist umständlich, da Sie die Einstellung für jede App einzeln vornehmen müssen. Das ist aber unter Android der sicherste Weg.

iOS-Smartphones

Bei Smartphones mit dem Betriebssystem iOS von Apple ist es möglich, die Kamera selbst auszuschalten. Dazu gehen Sie in die „Einstellungen“, dann auf „Bildschirmzeit“ und auf „Einschränkungen“. Danach sehen Sie verschiedene Apps aufgelistet, die sich per Schieberegler deaktivieren lassen. Darunter befindet sich auch die Kamera-App.

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