Cloud-Dienste

Cloud-Dienste sorgen für zusätzliche Speicherkapazität: Wer viele Fotos schießt, Filme herunterlädt oder Musikdateien hortet, der stößt schnell an die Grenzen von Rechner oder Mobilfunkgerät. Die Daten auszulagern, ist die Lösung. Cloud-Dienste übernehmen das externe Speichern und bieten jederzeit Zugriff.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Unendlich Speicherplatz durch Cloud Computing
  3. Was sind Cloud-Dienste?
  4. Synchronisieren leicht gemacht
  5. Wie speichere ich in der Cloud?
  6. Die wichtigsten Cloud-Dienste im Vergleich
  7. Wie viel Speicherplatz benötige ich wofür?
  8. Was kostet der Online-Speicher?
  9. Wie sicher sind die Cloud-Dienste?
  10. Gibt es spezielle deutsche Cloud-Dienste?
  11. Wetransfer: die temporäre Cloud
  12. Eine Cloud für alle Fälle
  13. Verwandte Themen
  14. Weiterführende Links
  15. Jetzt Handytarife vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Interne Speicher von Laptop und Mobilfunkgerät werden entlastet.
  • Die Daten stehen immer und überall zur Verfügung.
  • Probleme mit Speicherkapazitäten können so umgangen werden.

Unendlich Speicherplatz durch Cloud Computing

Unter Cloud Computing versteht man die Nutzung von Speicherplatz über das Internet: Sie hinterlegen Ihre Dateien auf externen Servern und greifen online auf sie zurück. In geringerem Umfang ist dieser Cloud-Dienst meist umsonst: Viele Mobilfunkhersteller bieten eine vorinstallierte, automatische Cloudfunktion an. Sobald Sie diese aktivieren, werden beispielsweise Handyfotos nicht auf dem Gerät gespeichert, sondern in der herstellereigenen Cloud. Sofern Sie mit dem Internet verbunden sind, haben Sie jederzeit darauf Zugriff.

Was sind Cloud-Dienste?

Cloud-Dienste sind Dienstleister, die externen Speicherplatz zur Verfügung stellen. Dabei handelt es sich nicht notwendigerweise um den Telefonie-Provider oder den Handyhersteller. Vielmehr können Sie zwischen den unterschiedlichen Angeboten frei wählen, sodass sich ein Vergleich lohnt.

Synchronisieren leicht gemacht

Cloud-Dienste vereinfachen zudem die Synchronisierung von Daten zwischen verschiedenen Endgeräten. Indem Sie beispielsweise Ihre Fotos vom Mobilfunkgerät in die Cloud hochladen, haben Sie diese automatisch auf dem Desktop zur Verfügung. Gleichzeitig gehört Datenverlust der Vergangenheit an: Alles, was Sie brauchen, ist zentral gespeichert und kann nach Bedarf heruntergeladen werden.

Wie speichere ich in der Cloud?

In der Cloud zu speichern, ist einfach: Legen Sie die entsprechende Datei im Ordner bzw. der App des jeweiligen Anbieters ab. Damit ist sie zentral gespeichert und sie können das lokale Original löschen. Vor allem auf Mobilfunkgeräten erfolgt die Speicherung in der Cloud automatisch, sobald Sie diese in den Voreinstellungen aktiviert haben. Auf diese Weise können Sie zum Beispiel Handyfotos konsequent auf externen Servern abspeichern, anstatt die Speicherkapazitäten Ihres Mobilfunkgerätes zu strapazieren.

Die wichtigsten Cloud-Dienste im Vergleich

Für jedermann zugänglich sind die Cloud-Dienste von Dropbox und Google Drive. Beide eignen sich perfekt für den manuellen Upload von Dokumenten und einzelnen Fotos. Dropbox gewährt allerdings lediglich 2 GB ohne weitere Kosten, bei Google Drive sind es immerhin 15 GB.

Viele E-Mail-Anbieter wie GMX oder IONOS verfügen über eigene Clouddienste, die ebenfalls bis zu einem bestimmten Umfang kostenfrei sind. Wenn Sie aber ein ganzes Foto-Archiv oder ein generelles Back-up anlegen wollen, müssen Sie zu leistungsfähigeren Paketen greifen. Diese sind wiederum kostenpflichtig.

Wie viel Speicherplatz benötige ich wofür?

Ihr Speicherplatzbedarf hängt vor allem vom Verwendungszweck ab.

  • Für ein wachsendes Fotoarchiv sollten Sie mindestens mit 500 GB rechnen.
  • Für PDFs und Dokumente reichen 150 bis 250 GB.
  • Für die komplette Datensicherung müssen Sie bis zu einem Terabyte einplanen.

Um Back-ups ganzer Endgeräte zu erstellen, wählen Sie am besten einen spezialisierten Anbieter wie MagentaCLOUD. Dessen Back-up-Funktion gleicht Dateien ab und lädt jeweils nur die Änderungen hoch.

Was kostet der Online-Speicher?

Grundsätzlich gilt: Je mehr Speicherplatz Sie buchen, desto günstiger kommt das einzelne GB. Ihren Platz in der Cloud buchen Sie entweder monats- oder jahresweise. Eine Einmalzahlung für das gesamte Jahr ist meist günstiger als monatliche Abbuchungen. Für ein Gigabyte Speicherplatz zahlen Sie auf diese Weise zwischen 15 und 60 Cent im Monat.

Wie sicher sind die Cloud-Dienste?

Cloud-Dienste sind entweder passwortgeschützt oder werden innerhalb der App, durch das Endgerät oder den E-Mail-Account authentifiziert. Zusätzliche Sicherheit durch Verschlüsselung während der Datenübertragung bieten spezialisierte Anbieter wie Tresorit. Das schweizerische Unternehmen richtet seine Onlinedienste konsequent an Persönlichkeitsschutz und Datensicherheit aus.

Sensible Daten wie Kontoauszüge, Versicherungspapiere oder Ähnliches sollten grundsätzlich End-to-end verschlüsselt werden. Einige Cloud-Provider wie Dropbox bieten dies gegen einen Aufpreis an oder haben ihren Services Sicherheitsfeatures hinzugefügt.

Gibt es spezielle deutsche Cloud-Dienste?

Nicht nur der Anbieter selbst, auch der Server-Standort ist rechtlich von Belang: In Deutschland gelten die deutschen Sicherheitsstandards und europäisches Datenschutzrecht. Dies ist bei HiDrive von Strato der Fall, wohingegen Google und Dropbox außerhalb Europas speichern. Auch die Server des Cloud-Dienstes der Telekom (MagentaCLOUD) stehen sämtlich in Deutschland.

Wetransfer: die temporäre Cloud

Wenn Sie größere Datenmengen teilen möchten, etwa ein Urlaubsalbum oder einen Film, dann müssen Sie dafür nicht unbedingt gleich einen Account anlegen. Über die Plattform Wetransfer verschicken Sie Files von bis zu 2 GB kostenfrei. Der Empfänger wird per E-Mail benachrichtigt und die Daten werden im Anschluss automatisch wieder gelöscht.

Eine Cloud für alle Fälle

Speichern in der Cloud entlastet den internen Speicher und macht die Daten jederzeit und überall verfügbar. Nur wenn Sie erhebliche Datenmengen speichern wollen, müssen Sie auf kostenpflichtige Angebote zurückgreifen. Bei diesen lohnt ein gründlicher Vergleich, die Preise und die Features unterscheiden sich von Dienst zu Dienst deutlich.

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