Das Blackberry (zu deutsch „Brombeere“) ist eine Smartphone-Reihe des gleichnamigen Herstellers. Es wurde speziell zum Lesen und Schreiben von E-Mails entwickelt und war lange Zeit das Geschäfts-Handy schlechthin. Dies gründet vor allem darin, dass das Blackberry speziell für die drahtlose Kommunikation und Verwaltung von Daten entwickelt wurde.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Verwandte Themen
  3. Weiterführende Links
  4. Jetzt Handytarife vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Als das erste Blackberry-Modell 1999 auf den Markt kam, gab es noch keine Smartphones, sondern nur PDAs.
  • E-Mails, Kalendereinträge etc. werden per Push-Dienst vom Blackberry Enterprise Server auf das mobile Endgerät übertragen.
  • Ende 2012 wurde der weltweite Erfolg des Blackberrys vom iPhone gestoppt.

In einer Zeit, als es noch keine Smartphones gab

Wie andere Smartphones auch kann das Blackberry heute E-Mails empfangen und senden, es hat umfangreiche Business-Funktionen und es ermöglicht natürlich auch das mobile Surfen im Netz. Als das erste Blackberry-Modell 1999 auf den Markt kam, gab es noch keine Smartphones, sondern nur PDAs. Das Ur-Blackberry war damals mit deutlich weniger Funktionen ausgestattet. Doch das tat seinem Erfolg keinen Abbruch, denn der sogenannte E-Mail-Push-Dienst erlaubte das automatische mobile Empfangen und Versenden elektronischer Post. So revolutionierte das Blackberry nicht nur den Geschäftsalltag, sondern ebnete auch allen folgenden Smartphones den Weg.

Erfolgreich dank automatischer Synchronisierung

Vor allem die automatische Synchronisierung – wie wir sie heute von anderen Smartphones auch kennen – war ein großer Erfolg. E-Mails, Kalendereinträge etc. werden per Push-Dienst vom Blackberry Enterprise Server auf das mobile Endgerät übertragen. Somit sind die Daten jederzeit auf dem aktuellen Stand. Bei den Blackberrys laufen die mobilen Internetdienste über firmeneigene Rechenzentren. Das System gilt als besonders sicher gegen Schnüffelattacken von außen, weshalb es bei Firmenkunden und Behörden beliebt ist. Dabei hält die Blackberry-Technik die zu übertragenden Datenmengen bewusst klein: Alle Daten werden komprimiert und nur portionsweise an das Handgerät ausgegeben. Auf diesem Weg müssen keine großen Datenmengen an das Gerät geschickt werden. Zudem ist der Datenverkehr zwischen Server und Mobiltelefon verschlüsselt.

iPhone killed the Blackberry-Star

Der weltweite Erfolg des Blackberrys wurde erst vom iPhone gestoppt: Ende 2012 hat Apple erstmals mehr Smartphones verkauft als RIM. Der Marktanteil brach ein – bis heute: RIM hat deutlich Marktanteile an Apples iPhone und die Smartphones mit dem Betriebssystem Android verloren.

Zuletzt mehrten sich die Flops: Ein tagelanger Ausfall des E-Mail-Systems führte zu großem Frust bei den annähernd 75 Millionen Blackberry-Nutzern. Und der als iPad-Rivale geplante Tablet-Computer Playbook fand zu seinem Ursprungspreis von 500 Dollar kaum Käufer. Der Blackberry-Hersteller RIM stehen harte Zeiten bevor: Umsatz, Gewinn und auch Aktienwert sind auf Talfahrt.

Blackberry 10 soll die Wende bringen

Der kanadische Hersteller will mit einem neuen Betriebssystem namens Blackberry 10 den Abwärtstrend stoppen. Anfang 2013 stellte Blackberry in New York das neue Blackberry 10 sowie zwei neue Smartphones vor: das Q10 und das Z10. Das neue Smartphone Q10 hat wie die klassischen Blackberry-Geräte eine Tastatur, das zweite Smartphone Z10 stattdessen einen großen berührungsempfindlichen Bildschirm. Um die Verbundenheit zur Marke zu demonstrieren, änderte das kanadische Unternehmen sogar seinen Namen. Statt Research in Motion (RIM) soll es nun Blackberry heißen, genauso wie die Smartphones auch.

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