Stromfresser

Die Jahresendabrechnung für Strom ist höher ausgefallen als erwartet? Oftmals liegt das an bestimmten Geräten im Haushalt, die aufgrund ihrer schlechten Energieeffizienzklasse oder falscher Anwendung über das Jahr gesehen mehr Strom verbrauchen als eigentlich notwendig. Doch welche Geräte sind die Stromfresser im Haushalt? Und welche Stromspartipps helfen, die Kosten zu senken?

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Heizungspumpe
  3. Kühl- und Gefriergeräte
  4. Herd und Backofen
  5. Geräte auf Standby
  6. Waschmaschine und Trockner
  7. Geschirrspülmaschine
  8. Veraltete Glühbirnen
  9. Weihnachtsdekoration
  10. Haushaltsgeräte
  11. Teuere Stromanbieter
  12. Jetzt Stromtarif sichern

Das Wichtigste in Kürze

  • Als Stromfresser im Haushalt gelten elektrische Geräte, die aufgrund ihrer technischen Eigenschaften und/oder der Handhabung sehr viel Strom verbrauchen.
  • Mit einfach umsetzbaren Stromspartipps und oftmals einem Wechsel des Stromanbieters lässt sich der Stromverbrauch reduzieren und somit Geld sparen.

1. Heizungspumpe

Veraltete Heizungspumpen verbrauchen deutlich mehr Strom als moderne Modelle und gehören deshalb zu den größten Stromfressern in Haushalten. Heizungspumpen pumpen das mittels Strom erzeugte heiße Wasser in die Heizkörper der Wohnung. Im Winter arbeiten Heizungspumpen fast rund um die Uhr mit Höchstleistung. Neuere Modelle sind so einstellbar, dass sie in bestimmten Zeiträumen mit geringerer Leistung arbeiten – zum Beispiel, wenn die Bewohner außer Haus sind. Um bei diesem Gerät Stromkosten zu sparen, es sinnvoll, die Heizungsanlage samt Heizungspumpe regelmäßig warten zu lassen. Es wird überdies empfohlen, die Heizungspumpe nach maximal zehn Jahren auszutauschen.

2. Kühl- und Gefriergeräte

Kühl- und Gefrierschränke, Kühlkombinationen sowie Gefriertruhen verbrauchen verhältnismäßig viel Energie, da sie permanent laufen. Die genannten Geräte haben deshalb generell einen relativ hohen Stromverbrauch. Mit dem richtigen Nutzungsverhalten lässt sich jedoch verhindern, dass die Kühlgeräte zu regelrechten Stromfressern im Haushalt werden. Wichtig ist beispielsweise, die Tür des Kühl- oder Gefrierschranks nicht unnötig offenstehen zu lassen. Außerdem ist es ratsam, gekochte Speisen abkühlen zu lassen, bevor sie in den Kühlschrank kommen. Ist das Essen noch heiß, muss das Gerät mehr Kühlleistung erbringen. Das treibt den Energieverbrauch in die Höhe.

Auch der Standort des Geräts entscheidend darüber, wie viel Energie es für die Kühlleistung benötigt. Ein Platz in der Nähe eines Heizkörpers oder des Herdes ist aufgrund der Wärmeabstrahlung nicht zu empfehlen. Zudem sollte die Dichtung an der Gerätetür regelmäßig kontrolliert und bei Beschädigung erneuert werden.

Wer plant, ein neues Gerät zu kaufen, der sollte auf die Energieeffizienzklasse achten. Modelle der Klassen A+ bis A++ sind zwar etwas teurer, aufgrund des geringeren Stromverbrauchs haben sich die Anschaffungskosten aber bald amortisiert. Moderne Kühlschränke besitzen zudem eine Abtauautomatik, die eine übermäßige Eisbildung verhindert. Dies spart ebenfalls Energie und zudem den Aufwand für das manuelle Abtauen.

3. Elektrischer Herd und Backofen

Auch Herd und Backofen gelten als Stromfresser im Haushalt. Mit einigen einfachen Tricks lässt sich beim Kochen und Backen einiges an Energie sparen:

  • Passende Töpfe und Pfannen verwenden: Ist das Kochgeschirr zu groß für die Herdplatte, dauert das Erhitzen unnötig lange. Ein zu kleiner Topf ist zwar schnell erhitzt, aber über die freiliegende Heizplatte geht viel Energie verloren.
  • Restwärme nutzen: Ist eine Herdplatte heiß, lässt sich Gekochtes darauf noch eine Weile warmhalten. Die Platte muss dafür nicht mehr angestellt werden.
  • Backofen früher ausstellen: Ist die benötigte Backtemperatur erreicht, ist es sinnvoll, den Backofen einige Minuten vor Ende der Garzeit auszuschalten. Die Hitze im Backofen wirkt noch ausreichend lange nach.

4. Entertainmentgeräte auf Standby

Fernseher, Musikanlage und andere Unterhaltungselektronik werden selten richtig ausgeschaltet, meistens befinden sie sich lediglich im Standby-Modus. In diesem Zustand sind sie jedoch unnötige Stromfresser im Haushalt.

Eine zwischengeschaltete Steckdosenleiste mit An- und Ausschalter lässt sich mit einem Handgriff ausstellen, wodurch die zugeschalteten Elektrogeräte keine Energie mehr ziehen. Bei einer Funksteckdose ist es sogar möglich, die Steckdosenleiste per Funkfernbedienung an- und auszuschalten. Für den WLAN-Router empfiehlt sich eine Zeitschaltuhr, die den Router beispielsweise während der Nachtstunden vom Strom trennt.

5. Waschmaschine und Wäschetrockner

Für den Stromverbrauch einer Waschmaschine sind die Energieeffizienzklasse und das eingestellte Waschprogramm entscheidend. Energiesparprogramme sparen sowohl Strom als auch Wasser. Zudem ist es sinnvoll, die Trommel immer vollständig zu befüllen.

Die Verwendung eines Wäschetrockners empfiehlt sich dann, wenn die Wäsche sehr schnell trocken oder sehr weich sein soll. Andernfalls trocknet Wäsche genauso gut auf der Wäscheleine oder dem Wäscheständer. Ist ein Wäschetrockner unverzichtbar, empfiehlt sich statt eines herkömmlichen Kondenstrockners die Anschaffung eines energiesparenden Wärmepumpentrockners.

6. Geschirrspülmaschine

Moderne Geschirrspüler mit Automatikprogramm sind inzwischen so stromsparend, dass für einen Spülgang weniger Strom und Wasser benötigt wird als beim Spülen mit der Hand. Dies gilt jedoch nicht für alte Geschirrspülmaschinen, die deutlich ineffizienter arbeiten. Geräteunabhängig lohnt sich der Strom- und Wasserverbrauch für einen Geschirrspülgang nur, wenn die Maschine voll beladen ist.

7. Veraltete Glühbirnen

Die Produktion der ursprünglichen Glühbirnen ist längst eingestellt. Viele Verbraucher haben jedoch noch einen Vorrat und verwenden diese Glühlampen weiterhin. Der Preis einer solchen Glühbirne war sehr niedrig, dafür ist sie ein umso größerer Stromfresser im Haushalt. Energiesparlampen und LED-Glühbirnen sind die modernen, energieeffizienten Alternativen. Sparlampen sind in der Anschaffung zwar teurer, dafür verbrauchen sie aber lediglich maximal ein Fünftel so viel Strom wie herkömmliche Glühbirnen. Zudem haben sie eine deutlich längere Lebensdauer, sind trotz des niedrigen Energieverbrauchs recht hell und sie werden auch nicht so heiß.

8. Weihnachtsdekoration

Viele Menschen lieben es, in der Vorweihnachtszeit Wohnung, Balkon oder Garten mit leuchtender Dekoration zu schmücken. Wer auf bunte Lichterketten oder den Schwibbogen nicht verzichten möchte, sollte sich für stromsparende LED-Ausführungen entscheiden und im Haushalt auf Stromfresser mit alten Glühlampen verzichten. Zeitschaltuhren gewährleisten, dass die Dekoration nur im gewünschten Zeitraum und nicht die ganze Nacht über leuchtet.

9. Elektrokleingeräte für den Haushalt

Viele Menschen setzen auch bei kleinen Alltagshelfern auf die elektrische Variante. Doch oftmals sind diese bereits in der Anschaffung teurer als ihre mechanischen Pendants – und sie benötigen selbstverständlich Energie, was das Haushaltsbudget ebenfalls belastet. Deswegen ist es ratsam genau zu prüfen, ob beispielsweise ein elektrischer Dosenöffner, eine Brotschneidemaschine oder ein Tischstaubsauger wirklich erforderlich ist. Es lässt sich viel Geld sparen, wenn Verbraucher im Zweifelsfall die mechanische Variante wählen. Zwar werden die meisten einen elektrischen Staubsauger besitzen, doch die Formel „je höher die Wattzahl, umso besser die Leistung“ gilt nicht zwingend. Damit ein Staubsauger so energieeffizient wie möglich arbeitet, sind folgende Tipps zu beachten: die für den Boden geeignete Düse wählen, das Gerät regelmäßig reinigen und einen vollen Staubsaugerbeutel unbedingt wechseln.

10. Stromanbieter mit teuren Tarifen

Nicht zuletzt spielt auch der Stromtarif selbst eine Rolle. Häufig ist gerade der Grundversorger vergleichsweise teuer. Mit einem Tarifwechsel lässt sich auf Dauer viel Geld sparen. Auch der Wechsel zu einem Ökostromanbieter oder einem Tarif mit attraktivem Neukundenbonus beziehungsweise Hardware-Geschenk zum Vertragsabschluss ist möglich. Mit Verivox ist es ganz einfach, die infrage kommenden Tarife zu vergleichen und online den Anbieter sofort zu wechseln – nötig sind dafür lediglich die Postleitzahl und der aktuelle Stromverbrauch.

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