Plutonium

Plutonium ist der Name eines chemischen Elements. Es trägt das Elementsymbol Pu und die Protonenzahl 94. Plutonium ist ein giftiges und radioaktives Schwermetall. Es zählt zu den schwersten in der Natur vorkommenden Elementen, ist aber nur selten und in kleinsten Mengen in Gestein zu finden. Da es zu den wenigen spaltbaren Elementen zählt, spielt Plutonium für die zivile wie militärische Nutzung der Atomkraft eine wichtige Rolle. Deshalb wird es auch künstlich in Kernkraftwerken erzeugt.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Die Entdeckung von Plutonium
  3. Freisetzung und gesundheitliche Auswirkungen
  4. Verwandte Themen
  5. Weiterführende Links
  6. Jetzt Stromtarif sichern

Das Wichtigste in Kürze

  • Plutonium wurde zu Beginn der 1940er Jahre von US-amerikanischen Wissenschaftlern entdeckt.
  • Es ist ein silberglänzendes, unedles und sehr reaktives Schwermetall.
  • Während Plutonium-Strahlung von der obersten Hautschicht abgeschirmt wird und auf diesem Weg nicht in den Körper eindringen kann, kann schon das Einatmen eines Millionstel Grammes Lungenkrebs verursachen.

Die Entdeckung von Plutonium

Plutonium wurde zu Beginn der 1940er Jahre von US-amerikanischen Wissenschaftlern entdeckt. Sie benannten das Element nach Pluto, dem Gott der Unterwelt, aufgrund seiner „infernalischen Wirkung“, nachdem sie 1941 den eindeutigen Nachweis für das Element erbracht hatten. Plutonium ist ein silberglänzendes, unedles und sehr reaktives Schwermetall. Es hat eine hohe Dichte, aber im Vergleich zu anderen Metallen ist Plutonium ein schlechter Leiter für Strom und Wärme. Bei Hitze reagiert es mit den meisten Nichtmetallen, bei Raumtemperatur hingegen nicht.

Freisetzung und gesundheitliche Auswirkungen

Die zuletzt bekannt gewordene Freisetzung von Plutonium gelang aufgrund der Fukushima-Katastrophe in die Schlagzeilen. Bei der Nuklearkatastrophe in Japan kam es im März 2011 zu mehreren Kernschmelzen in den Reaktorblöcken der Atom-Anlage. Dabei wurde auch Plutonium freigesetzt. Die Menschen in der japanischen Provinz Fukushima, die Plutonium mit der Atemluft oder Nahrung aufnehmen, sind damit einem erhöhten Risiko für Lungen-, Knochen- und Leberkrebs sowie Leukämie ausgesetzt. Doch auch durch die oberirdischen Atomtests wurden zwischen 1945 und 1980 insgesamt rund vier Tonnen Plutonium freigesetzt. Noch heute sind die Folgen weltweit nachweisbar.

Während Plutonium-Strahlung von der obersten Hautschicht abgeschirmt wird und auf diesem Weg nicht in den Körper eindringen kann, kann schon das Einatmen eines Millionstel Grammes tödlichen Lungenkrebs verursachen. Wird Plutonium - wie bei der Atomkatastrophe von Fukushima - freigesetzt, bleibt es durch seine lange Halbwertszeit von 24.000 Jahren noch für Hunderttausende Jahre ein tödliches Umweltgift.

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