NABU – Naturschutzbund Deutschland

Angetrieben von der Idee, die Schönheit und Vielfalt der Natur zu bewahren, sieht sich der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) als moderner "Lobbyist" der Umwelt. Dabei steht der Natur- und Artenschutz vor Ort genauso im Fokus wie die wissenschaftliche Forschung. Darüber hinaus engagiert sich der NABU politisch und setzt sich für Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit ein. Auch die internationale Zusammenarbeit gehört zu den Aufgabengebieten des Vereins.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Rückblick: Wie alles begann
  3. Dino des Jahres: Der NABU-Schmähpreis
  4. Einsatz für Erneuerbare Energien und Klimaschutz
  5. Verwandte Themen
  6. Weiterführende Links
  7. Jetzt Oekostrompreise vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Neben dem Naturschutz engagiert sich der NABU verstärkt im Umwelt- und Klimaschutz.
  • Dabei setzt sie sich für einen raschen Ausstieg aus der Atomenergie und einen naturverträglichen Ausbau Erneuerbarer Energien ein.
  • Die NABU wird von rund 520.000 Mitgliedern und Förderern in circa 2.000 Orts-, Kreis- und Fachgruppen unterstützt.
  • Der Verein ist einer der Träger des "Grüner Strom Label".

Rückblick: Wie alles begann

Der NABU wurde 1899 zunächst als "Bund für Vogelschutz" (BfV) gegründet. Zwischen 1938 bis 1945 als "Reichsbund für Vogelschutz" gleichgeschaltet, begann im Jahr 1946 der Wiederaufbau. Zwischenzeitlich in "Deutscher Bund für Vogelschutz" umbenannt, erfolgte nach der Wiedervereinigung der Zusammenschluss mit den in der ehemaligen DDR gegründeten Landesverbänden zum "Naturschutzbund Deutschland". Neben dem Naturschutz, der in den Gründerjahren zum Hauptengagement zählte, engagiert sich der NABU heute verstärkt auch im Umwelt- und Klimaschutz. Dabei wird der Verein von rund 520.000 Mitgliedern und Förderern in circa 2.000 Orts-, Kreis- und Fachgruppen unterstützt.

Dino des Jahres: Der NABU-Schmähpreis

Seit 1993 vergibt der Verein jährlich den Negativpreis "Dino des Jahres". Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich um eine antiquierte Haltung gegenüber dem Thema Umweltschutz "verdient" gemacht haben. Unter den Preisträgern befinden sich namhafte Politiker wie etwa Theo Waigel, weil er nach Ansicht des NABU "Finanzpolitik gegen den Naturschutz betreibe". 2010 konnte der damalige RWE-Chef Jürgen Großmann den Schmähpreis abräumen. "Mit seiner hemmungslosen und provozierenden Beeinflussung der Bundesregierung für die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke, die im Spätsommer in einer von ihm initiierten Anzeigenkampagne gipfelte, hat sich Herr Großmann den Preis in diesem Jahr redlich verdient", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke zur Begründung.

Einsatz für Erneuerbare Energien und Klimaschutz

Der NABU ist einer der Träger des "Grüner Strom Label", ein Gütesiegel für Ökostromprodukte. Verbraucher sollen anhand des Gütesiegels transparent erkennen, welcher Strom aus regenerativen Quellen stammt und ob sie mit dem Bezug des Stroms den Ausbau Erneuerbarer Energien unterstützen.

Grundsätzlich lehnt der NABU auch den Bau von Windkraftanlagen nicht ab. Jedoch müssen die Projekte im Einklang mit den Anforderungen des Artenschutzes stehen. Auch besonders wertvolle ökologische Gebiete sollen frei von Windrädern bleiben. Der NABU setzt daher verstärkt auf das sogenannte Repowering. Repowering bezeichnet den Austausch alter Windkraftanlagen durch neue mit höherem Wirkungsgrad.

Darüber hinaus setzt der NABU sich für einen raschen Ausstieg aus der Atomenergie und einen naturverträglichen Ausbau Erneuerbarer Energien ein.

Zu der überparteilichen politischen Arbeit des NABU gehört auch, sich –selbstverständlich stets im Dienste des Umweltschutzes – auf gesetzlicher Grundlage am tagespolitischen Geschehen zu beteiligen. So setzt sich der Naturschutzbund für eine stärkere Förderung der Gebäudedämmung sowie den weiteren Ausbau der Solarenergie ein.

Weitere Themen des NABU sind der Schutz der Moore, die Verminderung von Rußemissionen, eine drastische Senkung der Treibhausgasemissionen sowie die Einführung strenger Kohlendioxid-Grenzwerte für Pkw.

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