Klimaanlage

Flüssiges Kühlmittel fließt durch einen Verdampfer, durch den wiederum warme Raumluft geblasen wird. Auf diese Weise wird der Luft Wärme entzogen und dem Kühlmittel zugeführt. Dieses erwärmt sich und verdampft, die Raumluft kühlt sich ab.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was passiert weiter mit dem Kühlmittel?
  3. Wie kommt Luft von draußen nach drinnen?
  4. Warum fallen manche Anlagen bei einer bestimmten Temperatur aus?
  5. Klimaanlagen möglichst sparsam einsetzen!
  6. Verwandte Themen
  7. Weiterführende Links
  8. Jetzt Stromtarif sichern

Das Wichtigste in Kürze

  • Ventilatoren saugen Außenluft an, die dann aufbereitet und über Luftkanäle dem Raum zugeführt wird.
  • Es gibt Schutzregeln, nach denen sich eine Anlage in einem bestimmten Fall selbst ausschaltet.
  • Klimaanlagen verbrauchen sehr viel Strom und sollten möglichst sparsam eingesetzt werden.
  • Durch einen Deckenventilator kann eine Klimaanlage um rund 40 Prozent entlastet werden.

Was passiert weiter mit dem Kühlmittel?

Das nun gasförmige Kühlmittel wird zum Kompressor geleitet, der Dampf durch den Kompressor verdichtet. Nach der Verdichtung ist es deutlich heißer als die Umgebungsluft, wird durch den Kondensator geleitet, durch die vorbeiströmende Außenluft gekühlt und verflüssigt sich wieder. Auch das verflüssigte Kühlmittel steht weiter unter hohem Druck und fließt nun durch das sogenannte Expansionsventil. Der Druck sinkt, das Mittel kühlt dadurch ab. Es ist nun deutlich kälter als die Raumluft. Dann beginnt alles von vorne.

Wie kommt Luft von draußen nach drinnen?

In der Regel saugen Ventilatoren Außenluft an, die dann aufbereitet und über Luftkanäle dem Raum zugeführt wird. Verbrauchte Luft wird später wieder ins Freie geleitet.

Warum fallen manche Anlagen bei einer bestimmten Temperatur aus?

Mechanische Schäden oder Schäden an der Elektronik, an der Energieversorgung oder an der Steuerung der Klimaanlage können ebenso wie Kühlmittelverlust oder Verunreinigungen ein Grund dafür sein, dass eine Anlage aufhört zu arbeiten. Es gibt zudem Schutzregeln, nach denen sich eine Anlage in einem bestimmten Fall selbst ausschaltet. Je wärmer es draußen ist, desto härter muss eine Anlage arbeiten. Bevor sie sich überhitzt, schaltet sie sich ab.

Klimaanlagen möglichst sparsam einsetzen!

Klimaanlagen verbrauchen sehr viel Strom und sollten möglichst sparsam eingesetzt werden. Durch einen Deckenventilator kann eine Klimaanlage um rund 40 Prozent entlastet werden. Dadurch, dass der Ventilator die gekühlte Luft im Raum verteilt, kann die Klimaanlage seltener laufen und auf eine höhere Temperatur eingestellt werden. Die Ersparnis bei einem 30 Quadratmeter großen Raum liegt so bei ungefähr 200 Euro im Jahr.

Statt Klimaanlagen und Ventilatoren zu verwenden, die schnell eine Sommererkältung auslösen können, empfiehlt der WWF kräftiges Stoßlüften in den frühen Morgen- und späten Abendstunden. Tagsüber hingegen stets Fenster und Rollläden geschlossen halten. Die Hitze wird ausgesperrt und in der Wohnung bleibt es kühl.

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