Heizungspumpe

Eine Heizungspumpe ist dafür zuständig, dass das heiße Wasser aus dem Heizkessel in die Heizkörper gepumpt wird und somit das heizen des Raumes mit der Heizung ermöglicht wird. Diese Umwälzpumpen (Heizungspumpen) benötigen Strom – und zwar in den meisten Fällen zu viel. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Heizungspumpen, die schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel haben, brauchen sehr viel mehr Strom als moderne Geräte. Zusätzlich kann es sein, dass von Anfang an eine zu große Heizungspumpe gewählt wurde oder das Gerät während der Sommermonate nicht abgeschaltet wird.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Alte Heizungspumpe verbraucht das Zwanzigfache
  3. Pumpentausch der Heizungspumpe möglich?
  4. Sommerpause für die Heizungspumpe und Leistung prüfen
  5. Verwandte Themen
  6. Weiterführende Links
  7. Jetzt Stromvergleich starten

Das Wichtigste in Kürze

  • Heizungspumpen mit Strom pumpen erhitztes Wasser in die Heizkörper.
  • Alte Heizungspumpen verbrauchen im Vergleich zu Modernen das zwanzigfache an Strom.
  • Ein Austausch der Pumpe ist nicht immer möglich. Zur Beurteilung muss dafür ein Fachmann vor Ort sein.

Alte Heizungspumpe verbraucht das Zwanzigfache

Dazu ein Rechenbeispiel: Eine etwa 10 Jahre alte Heizungspumpe hat eine Leistung von rund 85 Watt. Sie hält noch rund 15 weitere Jahre. Wenn sie nur während der Heizperiode angeschaltet ist, läuft sie etwa 5.300 Stunden. Das ergibt einen jährlichen Stromverbrauch von 450 kWh. Bei einem Kilowattstundenpreis von rund 25 Cent kostet allein der Betrieb der Heizungspumpe 113 Euro pro Jahr.

Eine moderne Hocheffizienzpumpe kommt mit einer Leistung von nur 7 Watt aus. Bei gleicher Betriebszeit (5.300 Stunden) kommt sie auf einen Stromverbrauch von 37 kWh und jährlichen Kosten von rund 9 Euro pro Jahr. Der Austausch der Heizungspumpe bzw. Umwälzpumpe kann so bereits in einem Jahr 104 Euro einsparen. Auf die Restlebensdauer von 15 Jahren umgerechnet, werden sogar über 1.000 Euro eingespart. Eine Heizungsoptimierung lohnt sich also.

Pumpentausch der Heizungspumpe möglich?

Der Umstieg von veralteten Heizungspumpen zu Hocheffizienzpumpen kann jede Menge Geld sparen, ist aber nicht in allen Fällen möglich. Wer eine Fußbodenheizung betreibt, hat eine spezielle Umwälzpumpe, für die das oben angegebene Beispiel nicht gilt. Hier muss ein Fachmann vor Ort den Zustand der Pumpe (Umwälzpumpe) bzw. Pumpen beurteilen.

Wenn die Heizungspumpe in den Heizkessel eingebaut ist, was bei Wandgeräten und Kombi-Thermen der Fall ist, empfiehlt sich ein Pumpentausch der Heizungspumpe ebenfalls nicht. Der Grund dafür ist, dass beim Austausch der Heizungspumpe die Gewährleistung des Heizkesselherstellers verloren geht. In diesem Fall sollte beim Austausch der Heizkessel darauf geachtet werden, dass von Anfang an eine energieeffiziente Heizungspumpe (Hocheffizienzpumpe) mit verbaut wird.

Sommerpause für die Heizungspumpe und Leistung prüfen

In jedem Fall sollte darauf geachtet werden, dass die Heizungspumpe während des Sommers abgestellt wird, denn hier wird unnötig Strom verbraucht. Zusätzlich haben viele Heizungspumpen mehrere Leistungsstufen mit unterschiedlich hohen Stromverbräuchen. In vielen Fällen ist die eingestellte Leistung höher als notwendig. Wenn das Haus auch auf einer niedrigeren Leistungsstufe ausreichend warm wird, kann hier ebenfalls Strom eingespart werden.

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