Energiegenossenschaft

Bei einer Energiegenossenschaft handelt es sich grob vereinfacht um einen Zusammenschluss von Menschen oder Unternehmen, die gemeinsam ein bestimmtes Energieprojekt voranbringen wollen. Sie beteiligen mit einem Genossenschaftsanteil. Mit dem Geld wird dann zum Beispiel in eine Photovoltaikanlage oder ein Windrad investiert. Die Gewinne aus dem Betrieb der Anlagen werden entweder an die Mitglieder ausgeschüttet oder verbleiben bei der Genossenschaft für neue Investitionen.

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Praxis gibt es viele Sonderformen der Energiegenossenschaft.
  • In den alten Bundesländern gibt es mehr Energiegenossenschaften als in den neuen Bundesländern.
  • Die Anzahl der Energiegenossenschaften in Deutschland steigt beständig.

Energiegenossenschaften in Deutschland

In der Praxis gibt es neben diesem idealtypischen Modell viele Sonderformen. So existieren inzwischen auch Genossenschaften, die den von ihren Anlagen produzierten Strom nicht nur ins Energienetz einspeisen, sondern auch aktiv vermarkten.

Nach einer Studie des Klaus Novy Instituts aus dem Mai 2012 gab es im vergangenen Jahr im Ländervergleich in Bayern mit 151 derartigen Zusammenschlüssen die meisten Energiegenossenschaften Deutschlands. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Baden-Württemberg (107) und Niedersachsen (102).

Im Vergleich dazu gibt es in den neuen Bundesländern noch relativ wenige Energiegenossenschaften. Den Angaben zufolge waren es in Sachsen 18, in Sachsen-Anhalt und Thüringen je 13, in Mecklenburg-Vorpommern 11, in Berlin 10, in Brandenburg 8.

Die Anzahl der Energiegenossenschaften in Deutschland steigt beständig. Im Juli 2013 teilte der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband mit, dass die Mitgliederzahl bei 656 Unternehmen binnen Jahresfrist von 80.000 auf 136.000 gestiegen ist. Davon seien 125 000 Privatleute. Laut einer Umfrage unter Mitgliedsfirmen denkt jede zweite darüber nach, Strom regional selbst zu vertreiben, etwa über Kooperationen. Partner könnten Stadtwerke sein. Energie- Genossenschaften erzeugten inzwischen rund 580 000 Megawattstunden Ökostrom, was dem Bedarf von 160 000 Haushalten entspreche.

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