Direktheizung

Unter den Begriff „Direktheizung“ fallen ganz unterschiedliche Heizungsanlagen, die mit Strom betrieben werden und die sofort Wärme erzeugen. Aufgrund der hohen Kosten elektrischer Heizungen eignen sich diese Geräte vor allem für Räume, die nur selten oder sehr punktuell geheizt werden müssen.

Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Arten von Direktheizungen: Konvektor
  3. Direktheizung per Infrarot
  4. Umstieg von Nachtspeicherheizung auf Direktheizung?
  5. Verwandte Themen
  6. Weiterführende Links
  7. Jetzt Stromtarif sichern

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einem Konvektor handelt es sich um ein Lüftungsgerät, das kalte Luft einsaugt und diese durch einen Wärmetauscher aufheizt.
  • Infrarotheizungen setzen unsichtbare Infrarotstrahlung ein, die umgebende Körper direkt aufwärmt. Dabei ist der Energieverbrauch gering.
  • Direktheizungen eignen sich vor allem für den kurzfristigen und/oder zusätzlichen Betrieb.
  • Direktheizungen werden häufig auch als Alternative für kostenintensive Nachtspeicherheizungen angeboten. Hier sollten die Kosten vorab verglichen werden.

Arten von Direktheizungen: Konvektor

Bei einem Konvektor handelt es sich um ein Lüftungsgerät, das kalte Luft einsaugt und diese durch einen Wärmetauscher aufheizt. Sie eignen sich besonders für den Einsatz unter großen Fensterfronten, die viel Kälte speichern. Konvektoren gibt es als tragbare Geräte, die an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden können, oder als fest installierte Wandgeräte in selten genutzten Räumen. Der Vorteil der Direktheizung mit Konvektor ist, dass sofort warme Luft ausströmt und kleinere Räume sehr schnell aufgeheizt werden können. Der Nachteil ist der hohe Stromverbrauch. Zur Verdeutlichung: Wer einen Konvektor mit einer Leistung von 2000 Watt für eine Stunde laufen lässt, bezahlt dafür rund 54 Cent an Stromkosten.

Direktheizung per Infrarot

Einen geringeren Energieverbrauch weisen sogenannte Infrarotheizungen auf. Dabei wird unsichtbare Infrarotstrahlung eingesetzt, die umgebende Körper direkt aufwärmt. Diese Art der Wärmewellenheizung wird vor allem in großen Gebäuden wie Fabrik- oder Sporthallen benutzt, da diese nur unter sehr hohem Aufwand über die Luft beheizt werden können. Es gibt mittlerweile jedoch auch Infrarotheizungen für normale Wohnungen. Diese können als Spiegel, Bild, Kugel oder sogar als komplettes Möbelstück ausgeliefert werden. Die Heizungen gelten als vorteilhaft, da sie das Mauerwerk trocken halten und die Raumluft nicht ständig umwälzen.

Umstieg von Nachtspeicherheizung auf Direktheizung?

Direktheizungen eignen sich vor allem für den kurzfristigen und/oder zusätzlichen Betrieb. Die höheren Kosten durch den Stromverbrauch werden dann durch das schnellere Aufheizen mehr als ausgeglichen. Als eigenständige Heizsysteme für den langfristigen Einsatz können sie es jedoch nicht mit effizienten Heizungen, die mit Gas, Öl oder Holz arbeiten, aufnehmen.

Direktheizungen werden häufig auch als Alternative für kostenintensive Nachtspeicherheizungen angeboten. Wer eine solche Nachtspeicherheizung besitzt, sollte jedoch vor dem Wechsel den aktuellen Stromtarif prüfen. Denn Strom für Nachtspeicherheizungen wird häufig zu einem vergünstigten Tarif angeboten. Da der Umstieg auf eine Direktheizung auch den Wechsel in einen herkömmlichen Stromtarif bedeutet, sollten die Kosten vorher genau kalkuliert werden.

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