Westerwelle: Versorgungssicherheit verlangt Atomkraft

26.01.2006 | 13:56

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Berlin (dpa) - Die FDP will zur Verringerung der Abhängigkeit von russischem Erdgas langfristig an Kohle und Atomkraft festhalten. Auf einem energiepolitischen Kongress der Partei in Berlin lehnte FDP-Chef Guido Westerwelle am Donnerstag den bis 2020 vereinbarten Atomausstieg ab. "Die hohe Versorgungssicherheit und die Einhaltung der CO2-Minderungsziele in Deutschland sind ohne den Einsatz der Kernenergie undenkbar." Dazu sei ein breiter Energiemix nötig, bei dem auch erneuerbare Energien ausgebaut werden müssten.