Smart Home - Einbruchschutz

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Smart-Home-Technologien für besseren Einbruchschutz

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland steigt seit einigen Jahren. Nicht nur Hausbesitzer, sondern auch Bewohner einer Mietwohnung kennen die Sorge vor einem Einbruch. Schließlich kann ein ungebetener Gast in den eigenen vier Wänden einen hohen Sachschaden anrichten – und unter dem Trauma eines Einbruchs leiden die Opfer oft noch viele Jahre.

Ein guter Einbruchschutz dank Smart-Home-Technologien: Vernetzte Geräte sichern die Türen und Fenster, schrecken potenzielle Einbrecher ab und informieren Bewohner über die Vorkommnisse in ihrem Heim. Gut zu wissen: Die KfW-Bank fördert Maßnahmen zum Einbruchschutz mit mehreren hundert Euro.

Wie schließt man auf smarte Weise die Tür ab?

Um einem Einbruch vorzubeugen, ist es unumgänglich, die Türen immer gut abzuschließen. Was aber, wenn die Bewohner in Eile waren und die Tür nur schnell hinter sich zugezogen haben? Besonders ärgerlich ist so etwas, wenn sie in den Urlaub fliegen wollen und sich auf dem Weg zum Flughafen niemand sicher ist, ob die Tür auch wirklich abgeschlossen wurde. Zum Glück gibt es für diese Fälle intelligente Türschlösser, die sich per Smartphone-App überprüfen, nachträglich verriegeln lassen und bei Bedarf sogar selbstständig verriegeln.

Welche Möglichkeiten gibt es, den Einbruchschutz bei Fenstern zu erhöhen?

Ein Großteil der Einbrüche geschieht durch ein aufgehebeltes Fenster oder die Terrassentür. Daher ist gerade hier ein intelligenter Einbruchschutz sehr wichtig. Es gibt es eine Vielzahl von Sensoren, die Bewohner eines Smart Homes über alle Aktivitäten an den Fenstern informieren und somit den Einbruchschutz verbessern. Gekippte oder offene Fenster machen es Einbrechern besonders leicht, in ein Haus einzudringen.

Fensterkontakte

Bei Häusern und Erdgeschosswohnungen ist es in jedem Fall ratsam Fenstersensoren anzubringen; sie registrieren, wenn ein Fenster nicht geschlossen ist und senden eine Nachricht an die App des Benutzers. Teilweise lassen sie Fenster auch schon per App öffnen oder schließen. Wird die Terrassentür bei einem Einbruch aufgehebelt, erkennt der Fensterkontakt dies sofort und alarmiert den Hausbewohner.

Bewegungssensoren

Einige Fenstersicherungen verfügen auch über integrierte Näherungs- und Bewegungssensoren. Sie informieren die App nicht nur, wenn das Fenster geöffnet wird, sondern bereits, wenn sich jemand dem Fenster nähert und versucht es zu öffnen. In diesen Fällen können Smart-Home-Bewohner sofort Polizei oder Nachbarn verständigen, die die Einbrecher am Einsteigen ins Haus hindern.

Glasbruchmelder

Die dritte Art von Sensoren für den Einbruchschutz bei Fenstern sind sogenannte Glasbruchmelder. Dank eines integrierten Mikrofons erkennen diese Sensoren das Geräusch von brechendem Glas. Kann ein Melder ebenso Erschütterungen wahrnehmen, ist er wie andere Fenstersensoren am Fensterrahmen zu befestigen. Ansonsten wird ein Glasbruchmelder etwas entfernt vom Fenster platziert.

Wie verbessern Kameras und Bewegungsmelder den Einbruchschutz?

Smart-Home-Bewohner, die viel reisen oder aus anderen Gründen öfter für längere Zeit nicht zu Hause sind, profitieren von der Anschaffung smarter Kameras. Sogenannte IP-Kameras schicken übers Internet Bilder, die sie im oder um das Haus herum aufnehmen, an die Nutzer. Diese sehen dann direkt, ob sich wirklich Einbrecher am Fensterrahmen zu schaffen machen oder doch nur ein Vogel einen Zwischenstopp auf dem Fensterbrett einlegt.

Bevor die Entscheidung für eine Kamera fällt, bleibt immer zu überlegen, wo und wann sie Bilder aufnehmen soll. Ein großes Grundstück lässt sich am besten mit einer Kamera überwachen, deren Kopf schwenkbar ist. Eine Kamera, die nachts aktiv überwacht, muss auch im Dunkeln gute Bilder aufnehmen können. Je höher dabei die Auflösung, desto besser können Einbrecher anhand guter Aufnahmen später identifiziert werden. Wird das ganze Grundstück überwacht, können auch Einbrecher die sogenannte Gaunerzinken an die Wände malen entdeckt werden. Smart sind Kameras, die Bilder direkt übers Internet versenden und mit anderen Geräten für den optimalen Einbruchschutz zusammenarbeiten.

Immer gewarnt dank Bewegungsmeldern

Besonders sinnvoll und effizient kann der Einbruchschutz durch die Kombination von Bewegungsmelder und Kamera gestaltet werden. Sollten unbekannte Personen während einer Abwesenheit der Bewohner in das Haus eindringen, aktiviert der Bewegungsmelder die Kamera und alarmiert via Smartphone über die Vorkommnisse im Haus. Die Bilder der Kameras geben dann direkt Aufschluss darüber, ob tatsächlich Einbrecher das Haus betreten haben oder vielleicht ein Familienmitglied, Freund oder Nachbar mit einem Zweitschlüssel ins Haus gekommen ist. Der Bewegungsmelder kann auch elektrische Geräte im Haus aktivieren, um den Einbrecher zu vertreiben.

Sind die verschiedenen Geräte mit der Alarmanlage verbunden, wird meist gleich ein Sicherheitsdienst oder die Polizei alarmiert. Da Alarmanlagen häufig mit hohen Kosten verbunden sind, gibt es auch einige Alternativen, um den Einbruchschutz zu erhöhen.

Gibt es weitere smarte Technologien, die den Einbruchschutz verbessern?

Die Kombination verschiedener mit intelligenter Technologie ausgestatteter Geräte ist zum Einbruchschutz ideal. Hier kann das Zuhause auch für schon kleines Geld „smart“ gemacht werden und so der nächste Einbruch verhindert werden. Eine Abwesenheitssimulation kann beispielsweise dazu beitragen, dass Einbrecher nicht erkennen, dass niemand zu Hause ist.

Rollladen- und Lichtsteuerung

Die automatische Steuerung der Rollläden und der Beleuchtung wird häufig dazu eingesetzt, den Komfort zu erhöhen oder Energie zu sparen. Doch auch ein Einsatz zum Einbruchschutz ist im Smart Home möglich.

Sind die Bewohner des Smart Homes verreist, lässt das Haus beispielsweise die Rollläden zu vorher festgelegten Zeiten am Abend herunter und schaltet das Licht oder sogar den Fernseher ein. Später in der Nacht wird das Licht gelöscht und am nächsten Morgen werden die Rollläden wieder hochgefahren. Ist dieser Rhythmus den Gewohnheiten der Bewohner angepasst, dann ist von außen praktisch nicht erkennbar, dass das Haus unbewohnt ist.  Dazu ist häufig kein komplexes Smart-Home-System für viel Geld notwendig. Durch Zeitschaltuhren und Funk-Steckdosen können bereits erste Schritte unternommen werden, um künftige Einbrüche zu verhindern.

Der Rauchmelder als Alarmanlage

Auch Feuermelder lassen sich in ein Sicherheitssystem integrieren, das vor Einbrüchen schützt. Macht sich jemand an der Tür zu schaffen, löst ein Bewegungsmelder den Alarm des Rauchmelders aus, der den Eindringling in die Flucht schlägt. Auch Musikanlagen und die Beleuchtung können so aktiviert werden und einen Einbruch in aller Stille und im Schutz der Dunkelheit unmöglich machen. Da das Risiko durch einen Nachbarn entdeckt zu werden steigt, fliehen die meisten Einbrecher in solchen Fällen.

Klein starten und den Einbruchschutz später erweitern

Wer sich noch davor scheut große Summen an Geld in die Haussicherheit zu investieren, kann es auch langsam angehen lassen. Solange darauf geachtet wird, dass die Geräte kompatibel sind, kann der Einbruchschutz stetig erweitert werden. Auf Grund der großen Anzahl an Anbietern lohnt sich häufig ein Vergleich, um ein günstiges Angebot zu finden. Gerade für Einsteiger bieten die unterschiedlichen Anbieter häufig verschiedene Pakete an.

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