Was tun bei schwachem Handyempfang?

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Ob im Fußballstadion, auf Konzerten oder beim Straßenfasching: Wo viele Handynutzer gleichzeitig Bilder versenden oder surfen möchten, macht das Mobilfunknetz schnell schlapp. Ein ähnliches Problem haben Verbraucher, wenn die Netzabdeckung des eigenen Anbieters immer wieder zu wünschen übriglässt. Wir zeigen, was Handynutzer tun können, um die vorhandene Datenverbindung bestmöglich zu nutzen.

Tipp 1: Datenbedarf verkleinern

Gerade bei überlasteten Netzen lohnt es sich, die Datenmenge deutlich zu reduzieren. Zum Beispiel, indem Smartphone-Nutzer beim Surfen das automatische Laden von Bildern oder Videos auf Webseiten oder in Messengern wie Instagram abstellen. Beim Verschicken von Nachrichten können Nutzer außerdem auf große Inhalte wie Videos verzichten und sich auf Textnachrichten beschränken. Denn vor allem Multimedia-Inhalte blockieren die Netze.

Tipp 2: Streams vorab laden

Wer unterwegs Musik hören oder Videos streamen will, kann die Inhalte am besten vorab zu Hause im WLAN herunterladen. Dann lassen sie sich vor Ort auch ohne Internetverbindung und zeitaufwendiges Laden nutzen.

Tipp 3: Mobile Seiten nutzen

Deutlich schneller laden sich speziell fürs mobile Surfen optimierte Webseiten: Einfach beim Aufrufen das „www“ durch ein „m“ ersetzen, um die mobile Version der Website anzusteuern. Das spart im Übrigen auch Datenvolumen.

Tipp 4: Automatische Aktualisierungen verhindern

Die Einstellungen für Updates, Downloads und Nachrichten sollten so geregelt werden, dass der Nutzer den Zeitpunkt des Herunterladens selbst bestimmen kann. Dann starten die Aktualisierungen nicht automatisch unterwegs zu einem ungünstigen Zeitpunkt, sondern werden am besten von zu Hause aus vorgenommen.

Tipp 5: Älteren Standard wählen

Versuchen Sie, den Netzstandard zu wechseln: Es kann sich lohnen, die LTE-Funktion (4G) des Smartphones manuell abzustellen. Dann surfen Sie im 3G-Netz, das zwar etwas langsamer ist, aber deutlich weniger belastet sein dürfte. Wer ein Zweithandy mit der Karte eines anderen Netzbetreibers hat, könnte Glück haben, denn nicht immer sind alle Netze gleich stark frequentiert.

Und warum nicht auch mal wieder eine SMS schreiben oder kurz anrufen, wenn die Whatsapp-Nachricht hängenbleibt? Dabei dürften Sie weniger Probleme mit überlasteten Netzen bekommen: Die Kurznachrichten sind maximal 140 Bytes groß und werden über einen separaten Kanal transportiert.

Tipp 6: WLAN und Hotspots nutzen

Eine weitere Alternative kann eine WLAN-Verbindung oder ein Hot-Spot sein – schauen Sie sich nach Möglichkeiten in einem nahen Café oder Imbiss um. Vielleicht bietet Ihre Stadt auch kostenlos öffentliche Netze zum Surfen an.