Sparen beim Smartphone-Kauf: Mit 5 Tipps zum Schnäppchen

Text: Verivox

Auch ein neues Smartphone im Kopf? Bevor Sie ein teures Top-Modell auf den Wunschzettel schreiben, zeigt Ihnen Verivox 5 Spartipps und günstige Alternativen zum teuren Top-Gerät. Denn beim Smartphone-Kauf können Sie mit der richtigen Strategie und etwas Flexibilität jede Menge bares Geld sparen.

1. Vorgängermodelle: Günstiger, doch nicht von gestern

Kommt ein neues Smartphone-Flaggschiff auf den Markt, werden die Vorgängermodelle nach einiger Zeit günstiger. So ergibt sich für Käufer ein interessantes Schnäppchen-Potenzial quer durch den Markt – sowohl bei Topmarken als auch in der Mittelklasse. Wer zum Beispiel bei Apple auf Vorgängermodelle statt auf das aktuelle Gerät setzt, kann derzeit rund 470 Euro sparen (iPhone X im Vergleich zum iPhone 8). Das Abwarten lohnt sich: Viele Hersteller senken die Preise der älteren Modelle, wenn neue Smartphones auf den Markt kommen. Besonders in der Mittelklasse setzt der Preisverfall sogar bereits wenige Monate nach Markteinführung ein.

Der Griff zum Vorgängermodell bedeutet nicht automatisch Verzicht: Neuere Geräte bieten zwar häufig eine technische Verbesserung, wie etwa einen schnelleren Prozessor, bessere Akkuleistung oder eine schärfere Kamera. Doch gerade bei den Flaggschiff-Vorgängern finden Kunden leistungsstarke Smartphones. Käufer eines Apple-Vorgängermodells können zudem auf die großzügige Update-Politik der Kalifornier setzen: Apple bietet im Regelfall über drei Jahre lang Updates an.

2. Clevere Kombi: Smartphone mit Tarif-Deal nutzen

Wer ein neues Smartphone mit Vertrag erwirbt, kann es in günstigen Raten abzahlen: Statt mehrerer Hundert Euro auf einmal kommt zu den regulären Tarifgebühren jeden Monat eine Zuzahlung für das Gerät hinzu. Wer sich eine gute Tarif-Kombi sichert, kann mit den Kosten sogar niedriger als beim Einzelkauf liegen, gerade bei neuen Top-Modellen. Oft erhöhen Boni, Rabatte oder Aktionen das Sparpotenzial.

Verbraucher sollten ihren Vertrag allerdings nach 24 Monaten kündigen: Denn das Smartphone ist nach Ende der Vertragslaufzeit zwar abbezahlt – doch es wird weiterhin der bisherige Preis verlangt. 

3. Klein aber oho: Sparen mit Kompakt-Varianten

Viele Smartphone-Hersteller bieten kompaktere Modelle mit ähnlich guter Ausstattung wie beim „großen Bruder“ an – jedoch zu einem deutlich günstigeren Preis. So ist zum Beispiel beim japanischen Hersteller Sony das Xperia XZ2 Compact etwas kleiner als das XZ2, verfügt aber über eine ähnlich hochwertige Technik. Verbraucher sparen mit der Kompakt-Variante aktuell rund 50 Euro. Erheblich günstigere Mini-Versionen gibt es etwa auch bei Samsung, jedoch mit abgespeckter Technik gegenüber dem Standardmodell der Reihe: Das Einsparpotenzial liegt in der neuen Galaxy-S-Reihe bei 400 Euro (Samsung Galaxy S10 (2019) gegenüber S10e (2019)).

4. No-Name-Smartphones: Starke Außenseiter entdecken

Wer nicht unbedingt ein teures Highend-Gerät anstrebt, kann mit den kostengünstigeren Modellreihen wie etwa Samsungs A-Serie oder Sonys M-Reihe deutlich sparen. Wer sich an der Mittelklasse orientiert, muss in der Regel nicht mehr als 250 bis 300 Euro für ein aktuelles Smartphone ausgeben. Generell lohnt sich auch der Blick auf andere Hersteller wie Huawei, Motorola, LG oder Wiko.

5. Aufbereitete Smartphones: Sparsamer Trend

Professionell aufbereitete gebrauchte Smartphones sind eine preiswerte Alternative für Sparfüchse und Umweltbewusste. Wer zum Beispiel ein hochwertiges Modell wie das Apple iPhone XS (64 GB) in gutem Zustand kauft (etwa bei asgoodasnew), spart fast 20 Prozent gegenüber dem Neupreis. Noch größer ist die Ersparnis bei älteren Android-Geräten, die schneller im Preis verfallen als die wertstabileren iPhones. Der Vorteil für Verbraucher: Händler, die sich auf die Aufbereitung gebrauchter Smartphones spezialisiert haben, geben bis zu 36 Monate Garantie auf runderneuerte Geräte.

Wer auf dem privaten Gebrauchtmarkt Geräte kauft, sollte darauf achten, dass die gebrauchten Geräte noch voll funktionstüchtig und nicht beschädigt sind. Außerdem bieten viele Hersteller Software-Updates nur für eine begrenzte Zeit an. Gerade auf älteren Geräten funktionieren Betriebssysteme oder einzelne Apps dann nicht mehr reibungslos und entsprechen nicht mehr den aktuellen Sicherheitsstandards.