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Sparen beim Smartphone-Kauf: Mit 5 Tipps zum Schnäppchen

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Das Wichtigste in Kürze

  • Kommen neue Smartphones auf den Markt, werden die Vorgängermodelle meist günstiger.
  • Mit Kompakt- oder Spezialvarianten und Smartphones von Nischenmarken sparen Sie Geld.
  • Professionell aufbereitete gebrauchte Geräte schonen Ihren Geldbeutel und die Umwelt.

Auch ein neues Smartphone im Kopf? Bevor Sie ein teures Top-Modell auf den Wunschzettel schreiben, zeigt Ihnen Verivox fünf Spartipps und günstige Alternativen zum teuren Top-Gerät. Denn beim Smartphone-Kauf können Sie mit der richtigen Strategie und etwas Flexibilität jede Menge bares Geld sparen.

1. Vorgängermodelle: Günstiger, doch nicht von gestern

Kommt ein neues Smartphone-Flaggschiff auf den Markt, werden die Vorgängermodelle nach einiger Zeit günstiger. So ergibt sich für Käufer ein interessantes Schnäppchen-Potenzial quer durch den Markt – sowohl bei Topmarken als auch in der Mittelklasse. Wer zum Beispiel bei Apple auf Vorgängermodelle statt auf das aktuelle Gerät setzt, kann derzeit 100 Euro sparen (iPhone 13 mit der kleinsten Speichergröße im Vergleich zum iPhone 12). Das Abwarten lohnt sich: Viele Hersteller senken die Preise der älteren Modelle, wenn neue Smartphones auf den Markt kommen. Besonders in der Mittelklasse setzt der Preisverfall sogar bereits wenige Monate nach Markteinführung ein.

Der Griff zum Vorgängermodell bedeutet nicht automatisch Verzicht: Neuere Geräte bieten zwar häufig eine technische Verbesserung, wie etwa einen schnelleren Prozessor, bessere Akkuleistung oder eine schärfere Kamera. Doch gerade bei den Flaggschiff-Vorgängern finden Kunden leistungsstarke Smartphones. Käufer eines Apple-Vorgängermodells können zudem auf die großzügige Update-Politik der Kalifornier setzen: Apple bietet im Regelfall vier bis fünf Jahre lang Updates an. Bei Android werden Geräte etwa zwei Jahre lang mit Updates versorgt.

2. Klein aber oho: Sparen mit Kompakt- oder Spezial-Varianten

Viele Smartphone-Hersteller bieten kompaktere Modelle mit ähnlich guter Ausstattung wie beim "großen Bruder" an – jedoch zu einem deutlich günstigeren Preis. So ist zum Beispiel die Neuauflage des iPhone SE kleiner und hat einen geringeren Leistungsumfang als das aktuelle iPhone-Flaggschiff, verfügt aber ebenfalls über hochwertige Technik. Verbraucher sparen mit der Kompaktvariante aktuell etwa 420 Euro.

Günstigere Spezialversionen gibt es etwa auch bei Samsung, jedoch mit abgespeckter Technik gegenüber dem Standardmodell der Reihe: Das Einsparpotenzial liegt in der Galaxy-S-Reihe bei über 240 Euro (Samsung Galaxy S20 FE gegenüber S20).

3. No-Name-Geräte: Starke Außenseiter und Underdogs entdecken

Wer nicht unbedingt ein teures Highend-Gerät anstrebt, kann mit den kostengünstigeren Modellreihen wie etwa Samsungs A-Serie oder Sonys M-Reihe deutlich sparen. Wer sich an der Mittelklasse orientiert, muss in der Regel nicht mehr als 250 bis 300 Euro für ein aktuelles Smartphone ausgeben. Generell lohnt sich auch der Blick auf andere Hersteller wie Motorola, LG, Wiko, Gigaset u. v. m. Denn es müssen nicht immer die teuren Flaggschiffe von Apple, Samsung oder Huawei sein. Auf dem Smartphone-Markt gibt es zahlreiche Nischenmarken und "Underdogs" jenseits der bekannten Pfade zu entdecken.

4. Aufbereitete Smartphones: Nachhaltiger Spar-Trend

Professionell aufbereitete gebrauchte Smartphones sind eine preiswerte Alternative für Sparfüchse und Umweltbewusste. Wer zum Beispiel ein älteres, aber hochwertiges Modell wie das Apple iPhone XS (64 GB) im Zustand "wie neu" kauft (etwa bei refurbed), spart knapp 15 Prozent gegenüber dem Neupreis. Größer ist die Ersparnis bei älteren Android-Geräten, die schneller im Preis verfallen als die wertstabileren iPhones. Der Vorteil für Verbraucher: Händler, die sich auf die Aufbereitung gebrauchter Smartphones spezialisiert haben, geben bis zu 36 Monate Garantie auf runderneuerte Geräte.

Wer auf dem privaten Gebrauchtmarkt Geräte kauft, sollte darauf achten, dass die gebrauchten Geräte noch voll funktionstüchtig und nicht beschädigt sind. Außerdem bieten viele Hersteller Software-Updates nur für eine begrenzte Zeit an. Gerade auf älteren Geräten funktionieren Betriebssysteme oder einzelne Apps dann nicht mehr reibungslos und entsprechen nicht mehr den aktuellen Sicherheitsstandards.

5. Smartphone und Tarif: Sparpotenzial prüfen

Verbraucher sollten vorab prüfen, was unterm Strich günstiger ist – der Einzelkauf mit separatem Handytarif oder die Kombination mit subventioniertem Smartphone. Wer ein neues Smartphone mit Vertrag erwirbt, kann das Gerät in monatlichen Raten abzahlen: Statt mehrerer Hundert Euro auf einmal kommt zu den regulären Tarifgebühren dann jeden Monat eine Zuzahlung für das Gerät hinzu. Gerade wer auf neueste Highend-Geräte setzt, kann so hohe Anschaffungskosten über einen längeren Zeitraum verteilen. Dabei bleibt jedoch meist unklar, welche Kosten für das Gerät und für den Tarif anfallen. Oft läuft die monatliche Zuzahlung auch nach 24 Monaten unverändert weiter, obwohl das Smartphone bereits abbezahlt ist. In einem reinen Handytarif sind dagegen keine versteckten Gerätekosten enthalten.

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