Smart Home: Mit smarten Steckdosen klein anfangen

Ratgeber / Smart Home

Bild: Steckdose Bild: ©Franck Boston/fotolia.com / Text: Verivox

Nicht jeder Verbraucher möchte sich sofort auf die neuesten technischen Entwicklungen einstellen. Gerade wenn diese Verwendung in den eigenen vier Wänden finden, braucht es etwas Zeit für die Gewöhnung. Um beim Einsatz von Smart-Home-Technik nicht zu vieles auf einmal zu verändern, empfiehlt es sich, Schritt für Schritt vorzugehen. Verivox stellt daher als möglichen Einstieg in die Thematik eine Steckdose vor, die eine Vielzahl besonderer Funktionen verbindet.

Das Smart-Home-Prinzip in einem kleinen Adapter

Den Stromverbrauch jeder einzelnen Leitung zu kontrollieren oder zu messen: Ein Smart-Home-Adapter für die Steckdose genügt und gibt zugleich erste Impressionen der Smart-Home-Technik. Zwischen Wandanschluss und Elektrogerät oder Verteilerdose gekoppelt, ist der Adapter wie ein kleines Kontrollzentrum für diese Stromverbindung. Mit einer Smart-Home-App für Smartphone, Tablet oder Computer lässt sich auf dieses Gerät zugreifen und die Verbindung steuern.

Verbrauch messen und auswerten

In vielen Haushalten geht es stets, den Energieverbrauch zu optimieren oder zu reduzieren. Hier hilft die smarte Steckdose, denn sie findet genau heraus, wo und wann zu viel oder unnötig Strom verbraucht wird. Denn der Smart-Home-Adapter misst den Verbrauch sekundengenau und zeichnet die Ergebnisse kontinuierlich auf. Über eine Smart-Home-App werden die Daten dann in einer grafischen Übersicht angezeigt. So kann genau ermittelt werden, wann bzw. wodurch der meiste Strom verbraucht wird.

Da ein solcher Steckdosen-Adapter auch geringe Ströme registriert, zeichnet dieser auch die Standby-Verluste auf. Dabei handelt es sich um geringe Wattzahlen, die Elektrogeräte im Ruhezustand verbrauchen, wenn diese nicht komplett vom Stromnetz getrennt werden. Obwohl gering, summiert sich dieser Verbrauch aufgrund der gestiegenen Anzahl an Haushalts- und Entertainment-Geräten über den Zeitraum eines Jahres auf bis zu 100 Euro.

Bestimmen Sie, wann der Strom fließt

Die smarte Steckdose erkennt nicht nur den Verbrauch, sie kann diesen auch regeln. Denn ähnlich wie eine Zeitschaltuhr erhält der Smart-Home-Adapter über die zugehörige App einen Arbeitsplan für jeden Tag. Stromverluste durch den Standby-Zustand können also leicht verhindert werden, wenn der Adapter die Stromverbindung zu bestimmten Zeiten trennt. Wenn niemand zu Hause ist oder alle schlafen, braucht kein Strom zu fließen. Geräten mit Standby-Modus schadet dieses Abschalten nicht.

Weitere Funktionen nutzen und kombinieren

Natürlich lässt sich der Stromfluss durch den Steckdosen-Adapter auch jederzeit per Funk, also über die Smart-Home-App, unterbrechen. Weil dies auch über Mobilfunkgeräte möglich ist, klappt es jederzeit und von überall. Wer nun glaubt, dass Fremde im eigenen Zuhause den Strom ausstellen könnten, irrt sich. Verschiedene Sicherheitsmaßnahmen lassen nur bestimmte Bediener für das jeweilige Gerät zu.

Mit einer Smarten Steckdose bekommt jeder auch die Gelegenheit, weitere Smart-Home-Geräte einzubinden. So könnte der Adapter über Funk mit einem Smart-Home-Heizkörperthermostat verbunden werden. Denn die meisten Steckdosen-Adapter messen auch die Umgebungstemperatur, funktionieren also wie ein Thermometer und helfen so bei der Regulierung des perfekten Raumklimas.

Wird der Smart-Home-Adapter mit einem Funk-Fensterkontakt oder einem Bewegungssensor verbunden, könnte der Strom zum Beispiel angestellt werden, wenn Bewegung im Raum stattfindet oder das Fenster geöffnet wird. Mit beeindruckender Licht- oder Geräuschkulisse sorgen diese Optionen seit Jahren für Abschreckung bei Einbruchsversuchen und bieten einen sehr guten Einbruchschutz. Ganz einfach wäre auch die Kombination mit einem Wandtaster, der wie ein gewöhnlicher Lichtschalter den Steckdosen-Adapter ein- oder ausschaltet.

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