Luftbefeuchter: Funktion, Bauarten & Vergleich

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Ein Luftbefeuchter trägt dazu bei, das Raumklima zu verbessern. Entsprechende Geräte finden insbesondere im Winter Verwendung, um die Luftfeuchtigkeit in einem Raum zu erhöhen. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Modellen, die auf unterschiedliche technische Verfahren setzen. Welche Arten von Raumbefeuchtern es gibt und welche Vor- beziehungsweise Nachteile diese mit sich bringen, erläutert der nachfolgende Ratgeber.

Das Wichtigste in Kürze

  • Da trockene Raumluft die Gesundheit negativ beeinflussen kann, empfiehlt sich im entsprechenden Fall die Verwendung eines Luftbefeuchters.
  • Prinzipiell können Sie zwischen Dampfluftbefeuchtern, Verdunstern und Zerstäubern wählen, wobei jeder Gerätetyp verschiedene Vorzüge bietet.
  • Die Alternative zu Elektrogeräten besteht in einem Raumbefeuchter für die Heizung, welcher die Luftfeuchtigkeit passiv erhöht.
  • Um zu verhindern, dass sich Keime bilden, sollten Sie Ihren Luftbefeuchter regelmäßig reinigen.

Bauart Vorteile Nachteile
Dampfluftbefeuchter
  • hohe Befeuchtungsleistung
  • kein Keimrisiko
  • unkomplizierte Wartung und Reinigung
  • hoher Energieverbrauch
  • Schimmelbildung möglich (bei Überfeuchtung)
  • Risiko von Verkalkungen im Wassertank
  • Gefahr der Verbrühung
Verdunster
  • geringer Energieverbrauch
  • keine Gefahr einer Überfeuchtung
  • regelmäßiger Tausch der Filtermatte notwendig
  • erhöhtes Risiko einer Keimbildung
Zerstäuber (Ultraschall-Vernebler)
  • geringer Energieverbrauch
  • sehr leise im Betrieb
  • vergleichsweise hoher Wartungsaufwand
  • Risiko einer Keimbildung
  • senkt die Raumtemperatur möglicherweise ab
  • Kondensat-Niederschläge bei falscher Einstellung