Mittlere und kleine Gewerbe leiden unter Strompreisen

31.10.2013 | 10:25

Heidelberg. Die Strompreise steigen wieder und belasten private und gewerbliche Verbraucher. Während große Industriekonzerne ihre Stromkosten durch die Befreiung von Abgaben und Steuern niedrig halten können, müssen mittlere und kleine Betriebe mit stark steigenden Kosten kämpfen. Das unabhängige Vergleichsportal Verivox bietet Sondervertragskunden die Möglichkeit, sich durch optimale Beschaffung günstigere Strompreise zu sichern.

Stromkosten für mittelgroße Gewerbe um 9 Prozent gestiegen

Die Lasten innerhalb der Industrie sind ungleich verteilt, da die größten Industrieverbraucher (>70 GWh) fast vollständig von Netzentgelten und Steuern befreit sind. Wie eine Auswertung des europäischen Statistikamtes Eurostat zeigt, steigt gleichzeitig die Belastung für mittlere Industriebetriebe stetig an.

Ein Betrieb mit einer jährlichen Abnahmemenge zwischen 2 und 20 Millionen Kilowattstunden bezahlte im zweiten Halbjahr 2012 durchschnittlich 11,69 Cent (netto) pro kWh. Im ersten Halbjahr 2013 ist dieser Wert um 9,3 Prozent auf 12,78 Cent pro Kilowattstunde angestiegen. Schon bei einem Verbrauch von 2 Millionen kWh beträgt die jährliche Mehrbelastung damit 21.800 Euro.

„Aufgrund steigender Netzentgelte im Bereich Mittelspannung und der erhöhten EEG-Umlage gehen wir auch weiterhin von steigenden Strompreisen in diesem Kundensegment aus“, sagt Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox. „Daher sollten mittelgroße Sondervertragskunden ihre Strombeschaffung beständig optimieren. Verivox bietet einen speziell auf diese Kundengruppe zugeschnittenen Service, der die Kosten nachhaltig senkt.“

Ausschreibungen für Sondervertragskunden

Gewerbekunden mit registrierender Leistungsmessung (RLM) können ihren Strombezug über Verivox ausschreiben lassen und das für sie passendste Angebot auswählen. Dabei kann ausgewählt werden, ob einmalig optimiert oder der Energieeinkauf dauerhaft in die Hände der Experten von Verivox gegeben werden soll.