Kinder & Handy: Welches Modell und welcher Tarif sind kindgerecht?

21.03.2011 | 12:49

Heidelberg - Viele Kinder haben schon in jungen Jahren ein eigenes Handy. Das Mobiltelefon bringt den Kindern in erster Linie Spaß, ob beim SMS-Schreiben oder beim Spielen. Für die Eltern steht vielmehr die Sicherheit im Vordergrund. Denn wenn ihr Kind ein Handy bei sich hat, können sie es jederzeit erreichen bzw. selbst erreicht werden. Vor diesem Hintergrund sind Konflikte bei der Auswahl von Tarif und Handy vorprogrammiert. Doch das muss nicht sein, denn es gibt Angebote, die Groß und Klein zufriedenstellen.

Das passende Gerät wählen

Zwar lassen sich Kinder schnell von Multimedia-Funktionen und einem schicken Design beeindrucken, Eltern jedoch sollten nicht in erster Linie auf Äußerlichkeiten achten. Vor allem für junge Handy-Einsteiger ist eine übersichtliche Menüstruktur ratsam.

Manche Handy-Hersteller haben auch spezielle Kinderhandys im Angebot: Diese haben nicht nur ein ansprechendes Design, sondern lassen sich so konfigurieren, dass nur eine begrenzte Zahl von Telefonnummern gewählt werden kann. Generell sollte darauf geachtet werden, dass das Kind das Handy intuitiv bedienen kann. Am besten sollten Eltern und Kind gemeinsam das Mobiltelefon auswählen, um sicherzustellen, dass beide Seiten zufrieden sind.

Den passenden Tarif wählen

Ein Prepaid-Tarif ist für Kinder besonders geeignet, denn dieser bietet optimale Kostenkontrolle: Man kann nur so lange telefonieren, bis der Guthabenbetrag verbraucht ist.

Eine Alternative dazu sind spezielle Kindertarife, wie Kandy Mobile und Toggo Mobile. Wenn das Kind beispielsweise 50 Minuten im Monat telefoniert und 25 SMS versendet, zahlt man bei Kandy Mobil 19,20 Euro und bei Toggo Mobil 20,36 Euro. Somit liegen beide Angebote preislich fast gleich auf und unterscheiden sich auf den ersten Blick auch nicht von anderen Handy-Tarifen. Besonders interessant sind diese Tarife jedoch vor allem hinsichtlich ihrer Zusatzfunktionen.

Auf Zusatzfunktionen achten

Um die Kosten im Blick zu behalten, können Sie beispielsweise am Monatsanfang individuell einen Betrag festlegen, den das Kind im jeweiligen Monat ausgeben darf. Wird dieser Betrag im Laufe des Monats erreicht, werden alle kostenpflichtigen Dienste bis zum Monatsende gesperrt.

Außerdem können Sonderrufnummern und Mehrwertdienste, wie beispielsweise 0180er-Nummern oder Klingelton-Abos, sowie jegliche Verbindungen in ausländische Fest- und Mobilfunknetze gesperrt werden.

Eine besondere Zusatzfunktion ist die kostenlose Elternrufnummer: Es kann eine beliebige deutsche Festnetz- oder Mobilfunknummer angegeben werden, die jederzeit und unbegrenzt kostenlos angerufen werden kann – auch wenn das festgelegte monatliche Guthaben schon aufgebraucht ist.