Bei Kabelinternet auf versteckte Zusatzkosten achten

13.08.2012 | 09:40

Heidelberg. Kabelanbieter haben attraktive Angebote für Internet- und Telefonflatrates im Programm. Doch beim Vertragsabschluss schleichen sich Zusatzkosten ein, auf die man unbedingt achten sollte. Darauf weist das unabhängige Verbraucherportal Verivox hin.

Sicherheitspakete verursachen unnötige Kosten

Bei einer Stichprobe zeigte sich, dass viele Kabelanbieter im Zuge des Bestellvorgangs ein Sicherheitspaket auf die Rechnung setzen. Da das Sicherheitspaket in den ersten drei Monaten gratis ist, wird es mit Null Euro ausgezeichnet – erst der Klick auf eine Fußnote zeigt, dass das Sicherheitspaket nach den drei Monaten kostenpflichtig wird: Je nach Anbieter zahlt man zwischen 3,90 Euro und 4,99 Euro monatlich.

„Das Geld kann man sich sparen“, sagt Christof Zinkgräf, Telekommunikationsexperte bei Verivox. „Die im Sicherheitspaket enthaltene Firewall sowie den Viren-, Spam- und Spywareschutz kann man auch günstiger kaufen oder gar kostenfrei im Netz herunterladen.“ Einen umfassenden Überblick über entsprechende Schutz- und Sicherheitsprogramme findet man beispielsweise beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

Gleich bei Vertragsabschluss Sicherheitspaket kündigen

Um die unnötigen Zusatzkosten zu vermeiden, sollte man am besten gleich nach Vertragsabschluss die Kündigung für das Sicherheitspaket an den Kabelanbieter senden. Dabei sollte man auf die Fristen achten: Meist kann mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende schriftlich gekündigt werden.

„Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Am besten fordert man dabei auch gleich eine Bestätigung an, so dass sichergestellt ist, dass keine Zusatzkosten anfallen“, so Zinkgräf weiter.