Ärgerliche Zahlendreher: Warum Vertippen bei Sparvorwahlen richtig teuer werden kann

31.01.2012 | 08:59

Heidelberg. Wenn man die Nummer des Call-by-Call-Anbieters zu schnell und unachtsam ins Telefon eingibt, kann man eine böse Überraschung erleben. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox erklärt, warum das Vertippen in der Sparvorwahl teuer werden kann.

Vorsicht Kostenfalle

Eigentlich wollen Call-by-Call-Nutzer mit einer Sparvorwahl zu günstigen Konditionen telefonieren – doch genau das Gegenteil kann eintreten, wenn man sich vertippt. Wer beispielsweise eine Null versehentlich vergisst, eine Eins zu viel wählt oder einen Zahlendreher in die Sparvorwahl einbaut, der telefoniert am Ende zu einem anderen Preis als gedacht – im schlimmsten Fall wird es um mehrere hundert Prozent teurer.

Up-to-date bleiben

Man kann sich verlässlich vor Überraschungen schützen, indem man sich für Angebote mit Tarifansage entscheidet. Bei diesen werden vor Verbindungsaufbau die Konditionen, zu denen telefoniert wird, angesagt. Solche Tarifansagen sollen zukünftig gesetzliche Pflicht werden. Beim Call-by-Call-Preisvergleich von Verivox werden schon heute standardmäßig nur Angebote mit Tarifansage angezeigt. 

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

„Mit Call-by-Call-Sparvorwahlen, die eine Tarifansage bieten, ist man auf der sicheren Seite. Dennoch sollte man die gewählte Nummer genau kontrollieren und achtsam sein. Wenn beispielsweise keine Tarifansage erfolgt, obwohl man eine erwartet hat, sollte der Hörer lieber direkt wieder aufgelegt werden“, empfiehlt Christof Zinkgräf, Telekommunikations-Experte bei Verivox.