Wie entlüftet man die Heizung?

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Bild: Euroscheine im Heizungsregler Bild: ©osiris59/fotolia.com / Text: dpa/tmn

Wenn es im Heizkörper gluckert, sind im Wasser Luftblasen enthalten. Sie sollten dann die Heizung entlüften, damit keine Energie verloren geht - zusätzlich spart das Entlüften der Heizung Geld. Eine nicht entlüftete Heizanlage arbeitet nicht effizient: Bis zu 15 Prozent der Energie können so unnötig verpuffen. Auch wenn der Heizkörper nicht oder nur zu Teilen warm wird, sollten Sie die Heizung entlüften.

Bleibt ein Heizkörper ständig heiß, so ist vermutlich ein Fremdkörper, der das Verschließen des Ventils verhindert, daran Schuld. Bleibt ein Heizkörper hingegen trotz voll aufgedrehten Heizreglers kalt, so könnte nach Aussagen von Dietrich Beitzke von Heizungsbetrieb.de der Ventilteller verklebt sein, nachdem der Regler im Sommer zu lange zugedreht war.

Richtig entlüften

Luft leitet die Wärme schlechter als Wasser - deshalb sollte so wenig Luft wie möglich im Heizkörper sein. Hauseigentümer sollten beim Entlüften der Heizung von unten nach oben vorgehen, denn Luft steigt in dem geschlossenen System der Heizanlage nach oben. Zudem müssen die Heizungen aufgedreht sein, bevor der Schlüssel an das Ventil angesetzt wird. Wasser und Luft dehnen sich aus, wenn sie erwärmt werden. Wer kalt entlüftet, lässt möglicherweise nicht genug Luft ab.

Selbstentlüftende Ventile

Wer sich im Herbst die Mühe beim Entlüften seiner Heizkörper sparen möchte, kann seit kurzem auf sogenannte selbstentlüftende Ventile zurückgreifen. "Für ein Ein-Familien-Haus kostet das Umrüsten nur etwa 50 Euro, wenn man es selbst macht", sagt Michael Pommer aus Meerbusch, der als Trainer für die DIY Academy in Köln tätig ist. Das Umrüsten sei auch für Laien in der Regel problemlos zu bewerkstelligen. Im Fachhandel seien die Ventile meist als "automatische Heizkörperentlüfter" erhältlich.

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