Vattenfall verkauft Wasserkraftwerke nicht

Goldisthal/Berlin - Die deutschen Pumpspeicherwerke des Energiekonzerns Vattenfall werden nicht zusammen mit der Braunkohlesparte an die tschechische EPH-Gruppe verkauft. Sie im Paket zusammen mit dem Braunkohlebereich anzubieten, sei nur eine mögliche Variante gewesen, sage ein Vattenfall-Sprecher am Montag auf Anfrage.

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Bild: Wasserkraftwerk Bild: ©Thomas Reimer/fotolia.com / Text: dpa-AFX

Vattenfall betreibt in Thüringen Pumpspeicherkraftwerke an den Saaletalsperren in Ostthüringen sowie die mit 1060 Megawatt bundesweit leistungsfähigste Anlage im südthüringischen Goldisthal. Diese Anlagen blieben bei der Vattenfall GmbH.

Sieben Pumpspeicherwerke in Deutschland

Pumpspeicherwerke sind so etwas wie große Batterien - bei einem Überangebot an Strom beispielsweise durch Windräder wird Wasser von einem Unter- in ein Oberbecken gepumpt und später wieder zum Antrieb von Turbinen zur Stromgewinnung genutzt. Der schwedische Konzern betreibt nach eigenen Angaben in Ostdeutschland vier Pumpspeicher in Thüringen, zwei in Sachsen und eines in Sachsen-Anhalt.

Am Wochenende war bekanntgeworden, dass die schwedische Regierung dem Verkauf des Braunkohlegeschäfts des Energiekonzerns zustimmt. Vattenfall wartet dem Sprecher zufolge nun noch auf das Ergebnis einer Prüfung von Kartellbehörden der EU-Kommission, damit die Transaktion bis Ende August vollzogen werden könnte.

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