Steigende Strompreise: Seehofer fordert staatlichen Fonds

München - CSU-Chef Horst Seehofer plant einem Medienbericht zufolge einen Fonds zur Finanzierung der Energiewende. Damit soll den ständig steigenden Strompreisen Einhalt geboten werden.

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Bild: Strommasten Bild: ©hxdyl/iStock / Text: dpa

Über eine solche Lösung habe er mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gesprochen, soll Seehofer nach Angaben des "Spiegel" (Samstag) während einer Sitzung des CSU-Vorstands am Montag gesagt haben. Ein Parteisprecher wollte sich dazu am Freitag nicht äußern.

Dem Nachrichtenmagazin zufolge wies der bayerische Ministerpräsident während der Sitzung darauf hin, dass die sogenannte EEG-Umlage künftig um einen Cent steigen werde und damit auch der Strompreis für die Verbraucher. Angesichts der Bundestagswahl 2017 müsse sich die CSU als Garant für einen stabilen Strompreis präsentieren.

Die sogenannte Ökoumlage zur Förderung der erneuerbaren Energien liegt bei 6,354 Cent pro Kilowattstunde und somit auf Rekordniveau. Nach Seehofers Modell soll sie nur noch bis zu einer bestimmten Höhe steigen - der Rest würde aus einem staatlichen Fonds gezahlt werden.

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