Startschuss für das größte geförderte Breitbandprojekt Deutschlands

07.07.2020

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

In der ländlichen Altmark in Sachsen-Anhalt wird das flächenmäßig größte Breitbandförderprojekt Deutschlands umgesetzt.

2.300 Kilometer Glasfaserkabel wird verlegt

Der Bund und die EU geben 135 Millionen Euro, damit 2.300 Kilometer Glasfaserkabel in der dünn besiedelten Altmark verlegt werden können, wie Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am Montag in Gardelegen sagte. Bis 2025 soll in Deutschland jeder auf einen ultraschnellen Glasfaseranschluss zugreifen können.

Wirtschaftsstandort wird gestärkt

Der Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) verfolgt die Strategie, insbesondere dezentral gelegene und unterversorgte Orte der 4.700 Quadratkilometer großen Altmark mit einem zukunftsfähigen und flächendeckenden Glasfasernetz zu erschließen. Mit einem Netz aus Glasfaser soll eine nachhaltige und digitale Infrastruktur für alle entstehen. Gleichzeitig wird die Region in dem neuen Feld der digitalen Wirtschaft als Standort stärkt.

Digitale Agenda der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat als Ziel ausgegeben, dass in fünf Jahren alle in Deutschland mit mindestens einem Gigabit pro Sekunde surfen können. Derzeit sind laut jüngstem Breitbandatlas rund 43 Prozent der Haushalte mit dieser Bandbreite versorgt. Wo die privaten Telekommunikationsanbieter nicht selbst Kabel verlegen, weil es unwirtschaftlich ist, gibt es Fördergelder dazu.