Schwacher US-Dollar lässt Ölpreise steigen

New York/London - Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre Gewinne ausgeweitet. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April stieg am Morgen um 77 Cent auf 65,13 US-Dollar. Das Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März verteuerte sich um 93 Cent auf 61,53 Dollar.

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Bild: Ölfass mit ansteigendem Diagramm Bild: ©Ericos/fotolia.com / Text: dpa-AFX

Am Mittwoch hatten die Ölpreise kräftig zugelegt. Seither belaufen sich die Gewinne auf etwa zweieinhalb Dollar. Am Markt werden mehrere Gründe für die Entwicklung genannt. Zum einen wird auf den durchweg schwächeren US-Dollar verwiesen. Ein schwacher Dollar vergünstigt Rohöl für Anleger, die in anderen Währungsräumen als dem Dollarraum beheimatet sind. Erdöl wird weit überwiegend in der US-Währung gehandelt.

Zum anderen wird die Erholung am Ölmarkt mit einem Nachzieheffekt begründet: Seit Wochenbeginn ist die Stimmung an den internationalen Börsen besser als während des Kurssturzes in der vergangenen Woche. Erdöl konnte davon zunächst aber nur wenig profitieren. Dies werde aktuell nachgeholt, heißt es.

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