Rentenkonto prüfen lassen: Jeder Monat zählt

26.01.2020

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa/tmn

Das Versicherungskonto der Rentenversicherung bildet die Grundlage, um die spätere Rente zu berechnen. Hier kommt es darauf an, dass keine Lücken offen bleiben – denn das könnte die Rente kürzen.

Bei Lücken Kontenklärung beantragen

Damit die Daten dem richtigen Konto zugeordnet werden können, erhält jeder eine individuelle Versicherungsnummer, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin. Ein vollständiges und aktuelles Versicherungskonto ist die Grundlage für die korrekte Berechnung der Rente.

Gerade für Menschen, die nur kurz gearbeitet haben, ist jeder Monat wichtig. Denn unter Umständen geht es darum, ob überhaupt ein Anspruch auf eine gesetzliche Rente besteht. Welche Daten bereits erfasst sind, steht im Versicherungsverlauf der Rentenversicherung.

Wer Lücken oder Fehler in seinem Versicherungsverlauf entdeckt, sollte einen Antrag auf Kontenklärung stellen und Zeugnisse oder Bescheinigungen beim Rentenversicherer als Nachweis einreichen.

Versicherungskonto enthält nicht nur Zeiten der Arbeitstätigkeit

Berücksichtigt werden neben der Berufstätigkeit auch Zeiten der Ausbildung, der Kindererziehung sowie Zeiten eines Wehrdienstes oder Freiwilligendienstes. Auch Phasen, in denen jemand arbeitslos war oder wegen einer Krankheit nicht arbeiten konnte, sind dort erfasst.

Der Versicherungsverlauf wird ab einem bestimmten Zeitpunkt automatisch von der Rentenversicherung an die Versicherten gesendet. Unabhängig davon können Versicherte sich auch jederzeit einen aktuellen Verlauf schicken lassen.