Papst plädiert für Atomkraft - Kritik von den Grünen

Berlin/Castel Gandolfo (dpa) - Die Grünen haben das Plädoyer des Papstes Benedikt XVI. für eine friedliche Nutzung der Kernenergie kritisiert. "Bundeskanzlerin (Angela) Merkel (CDU) sollte Papst Benedikt XVI. umgehend zum atompolitischen Berater der Bundesregierung ernennen", teilte Parteichef Reinhard Bütikofer am Sonntag ironisch in Berlin mit. Der Papst habe etwas entdeckt, "was Zeitgenossen mit weniger metaphysischen Fähigkeiten bisher vergeblich suchten: Den angeblich friedlichen und sicheren Gebrauch der Atomkraft".

Nachrichten / Strom

Bild: Geld Bild: ©matttilda/fotolia.com / Text: dpa
Benedikt hatte sich nach seinem Sonntagsgebet für nukleare Abrüstung und die Nichtweitergabe von Atomwaffen ausgesprochen. Stattdessen solle der "friedliche und sichere Gebrauch der Atomkraft" gefördert werden, bei der auch die Belange der Umwelt berücksichtigt werden, sagte der katholische Kirchenführer vor Gläubigen in seinem Sommersitz Castel Gandolfo bei Rom. Der Einsatz der Nuklearenergie solle auch der wirtschaftlichen Entwicklung in den armen Ländern dienen.
Strompreisvergleich
Anzahl Personen oder kWh/Jahr
kWh/Jahr

Nachrichten zum Thema

Mit Verivox sind Sie jederzeit auf dem Laufenden. Ob Energie, Telekommunikation, Finanzen und Versicherungen – Aktuelle Meldungen und wertvolle Tipps finden Sie in unseren täglich erscheinenden Nachrichten.
© 2019 – Richtig sparen mit VERIVOX, den Tarifexperten. Das unabhängige Verbraucherportal vergleicht kostenlos Tarife und Produkte in den Bereichen Energie, Telekommunikation, Versicherungen, Finanzen, Fahrzeuge und Immobilien. VERIVOX verwendet größte Sorgfalt auf Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen, kann aber keine Gewähr für diese oder die Leistungsfähigkeit der Anbieter übernehmen.