Ölpreise stabilisieren sich

Frankfurt/Singapur - Die Ölpreise legen auch am Dienstag weiter zu. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April stieg am Morgen um 36 Cent auf 62,95 US-Dollar. Das Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März verteuerte sich um 32 Cent auf 59,61 Dollar.

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Bild: Ölleitungen mit Arbeiter Bild: ©Buchatska/iStock.com / Text: dpa-AFX

In der vergangenen Woche hatten die Ölpreise um etwa 10 Prozent nachgegeben, nachdem sich die Stimmung an den Aktienmärkten erheblich eingetrübt hatte. Riskante Anlagen, zu denen auch Rohöl zählt, waren erheblich unter Druck geraten. Allerdings hat sich die Situation an der Börse zuletzt wieder etwas beruhigt. Das kam auch den Ölpreisen zugute, wenngleich deren Erholung schwächer ausfiel als an den Aktienmärkten.

Ein Grund für die schwächere Erholung der Ölpreise sehen Fachleute in der steigenden amerikanischen Rohölförderung. Mit mittlerweile mehr als zehn Barrel je Tag rücken die USA an die weltgrößten Förderer Saudi-Arabien und Russland heran. Die Strategie des Ölkartells Opec, die Erdölpreise durch eine Fördergrenze anzuheben, gerät durch das steigende US-Angebot in Bedrängnis.

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