Motorola Moto X mit Sprachsteuerung und Active-Display

Heidelberg - Erst vereinfachte Google die Websuche, später die Kommunikation und heute die Art und Weise, wie wir unser Smartphone bedienen. So lässt sich das Motorola Moto X vollständig per Stimmkommando steuern: nicht nur im Auto eine nützliche Angelegenheit.

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Bild: Motorola Moto X Bild: ©Motorola Mobility LLC / Text: Verivox

„Touchless Control“ nennt der Hersteller dieses Feature. Der „Motorola Assist“ erkennt auch selbstständig, ob der Nutzer Auto fährt und liest dann beispielsweise eigehende Nachrichten vor oder kündigt Anrufer namentlich an.

Praxistest: Komfort mit Einschränkungen

Das hört sich in der Theorie komfortabel an, doch in der Praxis behindern etliche Einschränkungen einen durchgehenden Nutzen. So kann die Software nicht unterscheiden, ob man sich in einem Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegt: Und wer würde schon in Bus oder Bahn begeistert ein extrovertiertes Handy akzeptieren? Ferner lassen sich SMS nicht sprachgesteuert absenden und Apps nicht per Stimmkommando beenden. Nicht zuletzt sollte jeder Komfort-Fan bedenken, ob er möchte, dass sein Smartphone ihn Tag und Nacht abhört – auch wenn Google versichert, dass keinerlei Informationen der Sprachsteuerung gespeichert werden.

Gutes Display mit cleverer Funktion

Die Mattscheibe des Motorola bildet eine Diagonale von 4,65 Zoll. Mit einer Auflösung von 720 x 1280 Pixel kommt der Monitor auf eine Dichte von 155 Pixel pro Quadratmillimeter (316 ppi). Motorola nutzt die AMOLED-Technologie, bei der die Pixel selbst leuchten anstatt wie bei regulären LCDs von hinten illuminiert zu werden. Somit werden schwarze Bildpunkte komplett ausgeschaltet, was nicht nur Strom spart, sondern unerreicht kräftige Kontraste produziert. Motorola verbindet als erster Smartphone-Hersteller die Vorteile eines AMOLED-Bildschirms aktiv mit einer Funktion. Das „Active Display“ blendet nämlich auf dem ansonsten vollständig schwarzen Sperrbildschirm aktuelle Informationen ein wie Uhrzeit, neue Nachrichten oder verpasste Anrufe. Weil die Schrift dünn und dunkelgrau ist, verbraucht die Anzeige so gut wie keine Energie. Laut Hersteller spart diese Methode im Vergleich zu herkömmlichen Telefonen Strom, weil deren Nutzer im Durchschnitt mehr als 100-mal täglich ihr Smartphone aus dem Standby-Modus wecken, was den Monitor vollständig einschaltet und den Prozessor hochfährt.

Betagter Prozessor

Als Hauptprozessor kommt ein Snapdragon S4 Pro von Qualcomm zum Einsatz, dessen zwei Kerne mit 1,7 Gigahertz getaktet sind. Nicht die aktuelle Generation also. In Relation zum Preis von zum Start 349 Euro ohne Vertrag ist die Prozessorleistung trotzdem recht ordentlich.

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