Kontaktloses Bezahlen: Bundesbank-Vorstand macht Druck

Frankfurt/Main - Bis Ende 2019 plane die Kreditwirtschaft, 75 Prozent der Geldkarten mit NFC-Chips auszustatten. Hierbei hat der Bundesbank-Vorstand mehr Tempo beim Ausbau gefordert. „Damit kontaktloses Bezahlen bald zur Normalität wird, wäre es wünschenswert, wenn bald alle Girocard-Inhaber darüber verfügen könnten.“ Die technologische Entwicklung schreite schnell voran, und der Wettbewerbsdruck auch von Nichtbanken wie den großen Internet-Plattformen nehme zu, warnte Thiele.

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Bild: Kreditkarten auf einem Stapel Bild: ©lowtech24/fotolia.com / Text: dpa

Beim kontaktlosen Bezahlen behält der Kunde seine entsprechend ausgerüstete Karte stets in seinen Händen. Auch Kleinbeträge können so einfach und schnell bezahlt werden. Im Zahlungsverkehrsraum Sepa wird zudem daran gearbeitet, Zahlungen in Echtzeit zu ermöglichen. Das Sepa-System umfasst die EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz, Monaco und San Marino.

Beim sogenannten Instant Payment soll der Überweisungsbetrag innerhalb von zehn Sekunden auf dem Konto des Empfängers gutgeschrieben sein. Der Auftrag erfolgt per Online-Banking oder mit einer Smartphone-App. Bislang werden Überweisungen in der Regel am folgenden Bankarbeitstag gutgeschrieben. „Es ist klar, dass die Marktdurchdringung eine gewisse Zeit dauern wird. Aber ich bin überzeugt, dass sich der Markt für Echtzeitzahlungen positiv entwickeln wird“, sagte Thiele.

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