Inflation in Deutschland etwas schwächer

Wiesbaden - Der Preisauftrieb fiel im Oktober wie von Experten erwartet etwas schwächer aus als noch im Vormonat September. Entsprechend seien die Verbraucherpreise zum Vorjahresmonat um 1,6 Prozent gestiegen, wie das das Statistische Bundesamt mitteilte. Im September hatte die Jahresinflationsrate noch bei 1,8 Prozent gelegen.

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Im Oktober hat sich der preistreibende Einfluss der Energiepreise auf die gesamte Preisentwicklung nach Angaben des Bundesamtes deutlich abgeschwächt. Preistreiber waren hingegen Nahrungsmittel. Hier meldeten die Statistiker einen Zuwachs im Jahresvergleich um 4,3 Prozent.

Der für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) maßgebende Preisindex HVPI erhöhte sich im Oktober auf Jahressicht um 1,5 Prozent. Damit wurde die erste Schätzung wie von Experten erwartet bestätigt. Die EZB strebt für den gesamten Euroraum eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Mit einer sehr lockeren Geldpolitik versucht sie, die Inflation nach oben zu treiben.

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