Haus bauen im Winter: Bauherren sollten Temperaturen notieren

06.11.2019

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Nicht alle Baumaterialien sind winterfest. Um Schadensersatzansprüche nachweisen zu können, sollten Bauherren die Temperaturen beim Bau dokumentieren.

Hausbau im Winter mit Risiko behaftet

Die Winterruhe auf dem Bau gehört weitgehend der Vergangenheit an. Heute arbeiten Bauunternehmen das ganze Jahr hindurch - denn schließlich ist Zeit Geld. Und auch die Bauherren machen Druck. Doch es gibt das Risiko, dass die eingesetzten Baustoffe unter frostigen Bedingungen mangelhafte Ergebnisse liefern.

Daher rät der Verband Privater Bauherren (VPB): Wer Bautagebuch führt, sollte gerade in Übergangszeiten zwischen wärmeren und frostigen Zeiten die Außen- und Raumtemperaturen sowie die Luftfeuchtigkeit im Haus notieren. Zeigen sich Mängel, lasse sich damit eine witterungsbedingte Ursache rekonstruieren. Hat eine Baufirma die Baustoffe falsch eingesetzt, müsse sie die Mängel beseitigen.

Später drohen Risse

Der VPB verweist auf Beobachtungen seiner Sachverständigen, wonach diese auf Baustellen häufig frostbedingte Schäden finden. So wird zum Beispiel Putz und Estrich bei Kälte falsch verarbeitet und können nicht ausreichend lange aushärten. Das könne zu Rissen und hohlen Stellen, mangelnder Festigkeit und unzureichender Haftung des Untergrunds führen.